Was viele internationale Online-Plattformen noch unverbindlich und für die ferne Zukunft ankündigen – bei Hood.de ist es bereits Realität: Seit Anfang 2023 trägt der E-Commerce-Pionier aus Köln das offizielle ClimatePartner-Zertifikat – als einer der ersten großen Online-Marktplätze Deutschlands.
Der durch den Internethandel verursachte CO2-Ausstoß gilt weltweit als großes Problem. So gut wie alle namhaften Marktplätze im Netz haben deshalb entsprechende Roadmaps entwickelt, in denen sie aufzeigen, wie und bis wann sie ihren Ausstoß auf null senken wollen. Als erstem großen reinen Online-Marktplatz in Deutschland ist es Hood.de jetzt gelungen, den Betrieb seiner Plattform konsequent auf Klimaneutralität umzustellen. Von der technischen Infrastruktur über die Anfahrtswege und Geschäftsreisen der Mitarbeiter bis hin zum Betrieb der Büros – alle Unternehmensbereiche von Hood.de arbeiten seit Jahreswechsel nach dem Prinzip Zero-Emission.
Hood.de versteht sich seit jeher als die faire Alternative zu den großen Marktplätzen im Internet. Fairness bezog sich hier aber in erster Linie auf eine bessere Partnerschaft zwischen Kunden, Händlern und dem Marktplatz. Jetzt weitet der Marktplatz dieses Fairness-Versprechen auf einen wichtigen Bereich aus: auf Umwelt und Klima.
ClimatePartner stellt klimatischen Ist-Zustand fest
Um selbst klimaneutral zu werden, war es in einem ersten Schritt nötig, den klimatischen Ist-Zustand zu ermitteln. „Wir mussten wissen, wo wir mit unserem CO2-Ausstoß stehen und wie viele Emissionen es somit unter dem Strich einzusparen gilt“, heißt es seitens des Unternehmens. Um neutrale Daten zu erhalten, ließ Hood.de die Berechnung des CO2-Fußabdrucks von der unabhängigen Agentur ClimatePartner prüfen.

Für unsere Zukunft: Hood.de unterstützt klimastabile Wälder und saubere Energie
Das Ergebnis der Berechnungen: Auf exakt 68.227 Kilogramm taxiert ClimatePartner den jährlichen CO2-Ausstoß durch den Betrieb von Hood.de Auch wenn diese Menge im internationalen Vergleich gering erscheint, ist sie dennoch ein Beitrag zum globalen Ausstoß von Treibhausgasen. Deshalb engagiert sich Hood.de aktiv für den Klimaschutz – mit einem Projekt, das doppelt wirkt: Es stärkt die heimischen Wälder und fördert gleichzeitig saubere Energie in Westafrika.
Um die Emissionen zu senken, hat Hood.de zunächst an internen Stellschrauben gedreht. So wird auf Geschäftsreisen weitestgehend verzichtet und stattdessen noch stärker auf Video-Calls gesetzt. Wenn doch eine Reise nötig ist, soll diese, wann immer möglich, mit der Bahn erfolgen. Zudem wurden im Unternehmen großzügige Home-Office-Regelungen eingeführt, um die Emissionen für Anfahrtswege zu reduzieren. Und wer tagsüber in der Stadt unterwegs ist, kann auf ein City-Bike von Jobrad zurückgreifen. Doch trotz der vielen Maßnahmen wurde bald klar: Allein auf diese Weise lassen sich kaum die nötigen rund 70 Tonnen Kohlendioxid einsparen.
Wälder für morgen
Unsere heimischen Wälder stehen unter großem Druck: Insektenbefall, Pilzerkrankungen und extreme Wetterereignisse wie Dürre und Stürme setzen ihnen massiv zu. Laut dem Waldzustandsbericht 2023 gilt nur noch jeder fünfte Baum in Deutschland als gesund. Damit künftige Generationen auch morgen noch stabile Wälder erleben, unterstützt Hood.de den Umbau von geschwächten Monokulturen zu widerstandsfähigen Mischwäldern.
Gemeinsam mit Forstexperten werden heimische, klimawandelresistentere Baumarten ausgewählt und an mehreren Standorten in Deutschland gepflanzt – etwa im Harz, im Thüringer Wald oder im Vogelsberg. Die Pflanzungen erfolgen in Zusammenarbeit mit erfahrenen Organisationen und Forstbetrieben, teilweise auch im Rahmen gemeinsamer Pflanzaktionen mit Kunden.
So trägt Hood.de dazu bei, strukturarme Waldbestände zu stabilisieren, die biologische Vielfalt zu fördern und langfristig CO2 zu binden.
Doppelte Wirkung durch Klimaschutz und Energiegewinnung
Das Baumpflanzprojekt ist Teil eines Kombiprojekts, das regionale Wiederaufforstung mit internationalem Klimaschutz verbindet. Für jede Tonne CO2, die durch ein zertifiziertes Klimaschutzprojekt kompensiert wird, wird zusätzlich ein Baum in Deutschland gepflanzt.
Derzeit wird die Wiederaufforstung in Deutschland mit einem Solarenergieprojekt in Togo (ClimatePartner-ID 1412) kombiniert. Dort produziert eine moderne Solaranlage jährlich rund 88.000 MWh sauberen Strom, der fast 160.000 Haushalte und kleine Unternehmen mit Energie versorgt. Durch den Ausbau erneuerbarer Energien werden fossile Brennstoffe ersetzt und CO?-Emissionen vermieden – ein Beitrag zu mehr Klimagerechtigkeit weltweit.
„Die heimischen Wälder leiden zunehmend unter den Folgen des Klimawandels – nur jeder fünfte Baum gilt noch als gesund. Dabei spielen Wälder eine zentrale Rolle im Kampf gegen den Klimawandel: Sie binden Kohlenstoff, schützen die Artenvielfalt und wirken als natürliche Klimaregulatoren. Durch gezielte Wiederaufforstung und nachhaltige Waldbewirtschaftung können wir die Kohlenstoffspeicherung erhöhen und die Widerstandsfähigkeit der Wälder stärken. So tragen Wiederaufforstungen aktiv zum Erhalt unseres Lebensraums und zum globalen Klimaschutz bei.“
- Frank Fraunhofer, Projektentwickler
Der Weg in eine klimaneutrale Zukunft ist kein einfacher – doch Hood.de beweist, dass konsequentes Handeln möglich ist. Mit der Kombination aus CO2-Ausgleich, Aufforstungsprojekten und nachhaltigen Arbeitsweisen übernimmt der Marktplatz Verantwortung, die weit über das eigene Geschäftsmodell hinausgeht. Damit zeigt Hood.de: Nachhaltigkeit beginnt dort, wo Fairness gelebt wird – und wo Zukunft nicht nur gedacht, sondern gestaltet wird.
Informationsseite zu Hood.de bei ClimatePartner:
https://fpm.climatepartner.com/tracking/21945-2212-1001/de