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Wir Menschen sind Engel mit
nur einem Flügel -
um Fliegen zu können, müssen
wir ständig umarmt bleiben.
 Ich verkaufe hier Sachen aus meinem Haushalt und dem einer Freundin.
Sammelkauf erspart Portokosten - die richten sich nach Menge und Gewicht. Dies ist der Text für private
Verkäufe nach europäischem Recht:
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hier um einen Privatverkauf handelt. Ich wohne in einem kleinen Dorf im Spessart
Ich lese leidenschaftlich Bücher über den Tod.

Ich liebe Tiere, besonders Katzen.

Man fragt mich, was es bedeuten mag,
all das Schwarz, das ich am Leibe trag,
gern will ich Euch geben meine Kund,
die Schleier heben, zu meines Herzens Grund.
Die Not die in mir frißt,
die Aufrichtigkeit, die man so vermißt,
der Haß auf die menschliche Kreatur,
die Ignoranz, Lügen, der falsche Schwur,
das alles ist schwarz an mir.
Die Habgier und die kurze Sicht
die Religion, die Menschen bricht,
die Moral, die mordet und verbrennt,
die Scheinheiligkeit, die ein jeder kennt,
das alles ist schwarz an mir.
Die Einsicht, daß nichts anders werd,
die Dummheit, die sich schnell vermehrt,
der Intellekt, der das Messer sieht,
in das man rennt,
keine Macht, zu wenig Kraft,
die sich dagegen stemmt,
das alles ist schwarz an mir.
Schwarz ist meine Sicht
Schwarz ist mein Gericht
Schwarze Resignation
Schwarze Isolation
Mein Hobby ist Friedhofsfotografie und ich möchte die schönsten Friedhöfe der Welt sehen.
Meine 2 Lieblingsgedichte von Annette von Droste - Hülshoff:
Der Todesengel
's
gibt eine Sage, dass wenn plötzlich matt
unheimlich Schaudern einen übergleite,
dass dann ob seiner künft'gen Grabesstatt
der Todesengel schreite.
Ich hörte sie, und malte mir ein Bild
mit Trauerglocken, mondbeglänzter Stirne,
so schaurig schön, wie's wohl zuweilen quillt
im schwimmenden Gehirne.
In seiner Hand sah ich den Ebenstab
mit leisem Strich des Bettes Lage messen,
so weit das Haupt, so weit der Fuß hinab!
verschüttet und vergessen!
Mich graute, doch ich sprach dem Grauen Hohn,
ich hielt das Bild in Reimes Netz gefangen,
und frevelnd wagt' ich aus der Totenkron'
ein Lorbeerblatt zu langen.
O, manche Stunde denk' ich jetzt daran,
fühl ich mein Blut so matt und stockend schleichen,
schaut aus dem Spiegel mich ein Antlitz an –
ich mag es nicht vergleichen; -
Als ich zuerst dich auf dem Friedhof fand,
Tiefsinnig um die Monumente streifend,
Den schwarzen Ebenstab in deiner Hand
entlang die Hügel schleifend;
Als du das Auge hobst, so scharf und nah,
ein leises Schaudern plötzlich mich befangen,
O wohl, wohl ist der Todesengel da
über mein Grab gegangen!
Auf dem Friedhof Sie wohnten im Marmor - sie lebten im Dreck. Die einen tranken Wasser - die anderen Sekt. Hier auf dem Friedhof haben sie entdeckt: "Wir sind alle gleich - wir sind alle verreckt!" Hier liegen die Armen - hier liegen die Reichen - hier liegen die Harten - hier liegen die Weichen. Egal, wer sie waren, jetzt sind sie die Leichen. Hier liegen die Guten - hier liegen die Schlechten.
Hier liegen die Herren mitsamt ihren Knechten... und sie tanzen umher in mondhellen Nächten. Sie starben vor Kummer - sie starben vor Glück. Sie starben in Stiefeln - sie starben am Strick. Sie starben an der Sache - sie lebten ohne Zweck. Asche zu Asche - Dreck zu Dreck.
Mein Herz ist wie ein tiefes Grab - wer einmal drin ist kommt nie wieder raus.
Meine Sonne ist der Mond.
Ich bin ein Kind der Nacht - der Mond, der gibt mir Macht - schickt mir die Kraft um zu bestehen - die Welt mit anderen Augen zu sehen - auf ihr zu wandeln in Ewigkeit - niemals verzweifeln in der Zeit. so flieg ich durch die Lüfte - verneh`m neue Düfte - kaum zu beschreiben diese Wonne - seh` ich dafür auch nicht mehr die Sonne. So bin ich zufrieden, wie es nun ist - werde mich verbergen, da Ihr es jetzt wisst.
 In Ketten
Schwarz habe ich zu meiner Farbe erwählt, weil es die meisten Menschen Quält.
So trist so öde und langweilig sie sagen, doch ich stellte an sie gar keine Fragen.
Sie reden, sie schauen mit starrem Blick. Von mir bekommen sie aber ein Lächeln zurück.
Sie stehen da, so steif und stur, sie lästern, labern und flüstern nur.
Sie denken sich in meine Welt hinein, wenn sie dort sind, fangen sie an zu schreien.
Sie sehen die Dunkelheit, die Fesseln, die Ketten, sie rennen schnell zurück um sich noch zu retten.
Einer traut sich, kommt langsam auf mich zu.
Ich schau ihm in die Augen und frage "Was ist nu".
Er fragt mich mit lachender Stimme "was willst du sein ?"
Ich Antworte:" Nicht so wie Du, so schrecklich allein"
Ich frage ihn: "Was erhoffst Du Dir von Deiner Frage? Daß ich Eure Welt ertrage?"
Ihr wolltet schnell aus meiner eilen, warum sollte ich in Eurer weilen.
Warum soll ich sie ertragen, die verlogene Welt, die sehr bald nichts mehr zusammen hält.
Und trotzdem Ihr weiterhin lacht - das ist es, was mir Sorgen macht.
Ihr schaut mich an, seht nur Piercings und Ketten,Tattoos schwarze Kleidung und fragt Euch,
ist der noch zu retten?
Ihr müsst mich nicht retten, lasst mich nur in Ruh, ich schaue Eurem Untergang zu.
Lebt weiter in Eurer öden Welt, trist und verlogen. Wo es geht nur ums Geld,
um Macht und Land, um Krieg und um Mord. Ich bleibe hier, an meinem düsteren Ort.
Lebt weiter in Gefangenschaft und Heuchlerei.Ich bleibe schwarz, bin glücklich dabei.
Und glaubet mir, ich bleibe dabei, mein Verstand dafür aber frei.
Lasst mich selber lieber in Ketten legen, und verzichte erst recht auf Euren Segen.
Und lege mich selber noch ins eigene Grab, weil ich für meine Ketten wenigstens noch
selber die Schlüssel hab.
Ich hasse Kinderschänder!!!
Wunder der SchöpfungEiner Legende zufolge kennt jeder neugeborene Kind das Geheimnis der Schöpfung. Aber dann kommt ganz schnell ein Engel und legt dem Kind seinen Finger auf den Mund und bittet es, das Geheimnis zu bewahren. So entsteht die kleine senkrechte Furche über unserer Oberlippe.Es ist der Fingerabdruck des Engels.
Das Sterben der Seele beginnt nicht mit dem Verlust des Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe.
Ob Du eine Engel, oder einen Teufel küsst, ist ganz egal, solange es aus Liebe ist.
Engel weinen einsam...
Wunden, die auf der Seele brennen,
kann man von AUSSEN nicht erkennen.
Du schweigst weils keiner wissen will,
deine Seele schreit, dein Mund ist still.
Du versuchst, den Schmerz zu ignorieren
und Dich auf´s Leben zu konzentrieren.
Du vergräbst ihn in Dein Herz
und lernst zu leben mit dem Schmerz.
Die Wunden bluten leise weiter...
und Du spielst Deine Rolle weiter.
Irgendwann im laufe der Zeit
ist es dann nun doch so weit...
Du bist müde und leer,
hast keine Kraft zu kämpfen mehr...
Zu reden hast Du längst verlernt...
Du hast Dich von Dir selbst entfernt.
Du verbirgst es sicherlich…
hinter einem gequälten Lächeln im Gesicht.
Fluss aus Blut
Leise ging ich durch die Dunkelheit,
es regnete leicht.
Ich hörte den Fluß rauschen, den Fluß voller Blut
Angst und Grausamkeit tönten vom Fluß zu mir herauf.
Laß mich nicht allein, verlaß mich nicht!
Der verzweifelte Schrei des Todes...
die Wellen schlugen über mir zusammen
Entsetzen machte sich in mir breit
Töte sie, töte Deine Gefühle zu ihr und laß mich leben!
Verlaß mich niemals...
Die Angst war zu groß, zu groß für Deine Liebe.
Der Fluß aus Blut riß uns mit sich fort - erstickte unsere Schreie - unsere Gedanken
Du hieltest meine eiskalte Hand
Ich habe es nicht gewollt, sagtest Du...es war zu spät
Wir trieben im Fluß...nur rot um uns...Blut...
Du tötetest mich langsam, als Du sie liebtest...für einen Augenblick
Du fandest mich wieder - im Fluß aus Blut - Traum? Wirklichkeit?
Schwarze RoseSchwarze Rose - mit Blüten aus Nacht - Dornen aus Tod -mit tödlicher Macht -vom Sturm gebeugt - vom Regen benetzt.Doch niemals gebrochen - nicht mal verletzt.In Trauer gebannt - mit Hass verbrannt - mit Messern zerfetzt. Doch niemals gebrochen - nicht mal verletzt.Einsam gestorben - doch nicht verdorben - die Seele rein - die Hoffnung klein.Immer gehetzt - doch niemals gebrochen - nicht mal verletzt.Zu Asche geworden - all Hoffnung gestorben - stets verlassen - stets versetzt. Am Ende des Lebens die Rose gebrochen und nun auch verletzt.
Das Mädchen das mit gegenüber sitzt blickt traurig.
Ihre Augen sind leer, ihre Haut wirkt blass.
Sie presst ihre trockenen Lippen zusammen, will schreien, vergebens.
Sie schaut mich an, sie beginnt zu zittern, zu beben.
Eine einsame Träne rollt über ihr Gesicht.
Ihre schwarz umrandeten Augen blicken ins Leere.
Sie weint immer stärker.
Ein schwarzer Bach läuft ihre Wange hinunter.
Will sie umarmen, trösten...
Doch das einzige was ich berühre, ist ein kalter Spiegel vor mir!
Weit draußen, am Rande der Sterne, ganz weit, noch vor der Dunkelheit -
dort sitzt eine Fau an einem Grab und schreibt ein Buch.
Die Frau heißt Tod- das Buch nennt sich Schicksal.
Sie schreibt immerzu in dieses Buch hinein... manchmal... ganz selten, aber dennoch ab und an.
Gerade, wenn Du meinst, dass Du sie nicht verstehst,
blickt sie auf und schaut Dich an......
und manchmal schaut sie Dir dann zu...weint... zerreist ein paar Seiten
und schreibt ein Wort, einen Satz oder sogar ein ganzes Kapitel neu.
Schwarz ist die Farbe des Schutzes.
Ihren Mantel durchdringt kein verletzender Blick.
Schwarz ist die Farbe der Tiefe - wie ein Tunnel oder ein ruhender dunkler Ozean.
Schwarz ist die Farbe der Zurückhaltung.
Keinen blendet sie - niemanden drängt sie sich auf.
Schwarz die Farbe der Nacht - sie bringt uns zum Träumen.
Schwarz ist die Farbe des Geheimnisvollen - eine mystische Aura umgibt sie.
Schwarz ist die Farbe der Toleranz.
Sie passt zu jeder Farbe und verstärkt sie.
Schwarz ist die Farbe der Fülle - jeden Lichtstrahl nimmt sie auf
und schließt ihn in sich ein.
Schwarz ist die Farbe der Freiheit - sie zeigt keine Farbe
und schreit nicht wie weiß, danach bemalt zu werden.
Gefallener Engel
Schon tausendmal gelebt,
bevor Du geboren wurdest.
Einst ertrug ich das gleißende Licht, welches dich in die Dunkelheit stürzte.
Ich bin der flammende Dolch, der schmerzend in deinem Herzen wütet.
Ich bin die Hand deines Schicksals, die dich fallen lässt und Dich niemals auffängt.
Ich habe meine Flügel verlorenen, doch ich schwinge höher als Du es je könntest.
Ich wandere durch die tiefsten Abgründe, die Du nie ertragen würdest.
Ich bin der Anfang und das Ende, verkörpere Licht und Schatten.
Ich vereine den Widerspruch in mir und lebe ihn mit jedem Atemzug.
Schwach und verwundbar mag ich Dir erscheinen,
gebrochen und am Boden liegend.
Aber wer das zu glauben vermag, der irrt,
als blinder Narr verfangen im Netz meiner Illusion.
Ich gewinne aussichtslose Schlachten,
an denen Du auf Ewig scheitern wirst.
Ich gebe mich meinem Chaos hin,
welches Du nicht annähernd begreifen kannst.
Ich kenne die Unendlichkeit meiner Seele
und wenn meine jämmerliche Welt vergangen ist,
werde ich aus meiner Asche wiederauferstehen.
Wenn
Engel hassen, stürzen sie wie Steine aus dem Himmelzelt.
Wenn Engel hassen, fliegen sie als dunkle Vögel in die Welt.
Wenn Engel hassen,landen sie als schwarzer Schatten, der uns quält,
und nehmen Rache an den Menschen, die gefallen sind, wie sie.
Man sagt, daß Geister Treppen als Verbindung zwischen den Welten betrachten.
Denn deine Güte ist, soweit
der Himmel ist, und deine
Wahrheit ist, soweit die Wolken gehen
Psalm 57,11
Wie weit die Wolken gehen?
Wie weit die Wolken gehen?
Wie weit nur? Wie weit?
Reichen sie zum Grund meines Herzens?
Finden sie das Ende des Schmerzes?
Hören sie die stillste aller Melodien?
Werden sie vor der Einsamkeit fliehen?
Sag mir, wie weit die Wolken gehen!
Wird dein Atem sie verwehen?
Sag mir, wie weit die Wolken gehen!
Wie weit die Wolken gehen?
Wie weit nur? Wie weit?
Reichen sie bis zum Scheitelpunkt der Seele?
Sehen sie, wie ich Menschen stehle?
Vergeben sie mir Lug und Betrug?
Fühlen sie, dass ich immerdar klug?
Sag mir, wie weit die Wolken gehen!
Wird dein Atem sie verwehen?
Sag mir, wie weit die Wolken gehen!
Wie weit die Wolken gehen?
Wie weit nur? Wie weit?
Gehen sie tiefer als des Hasses Abgrund?
Tragen sie höher als der Liebe Flügelschlag?
Sehen sie die unsichtbaren Dinge, die ich ringe?
Hören sie die Lieder, die ich den Menschen singe?
Sag mir, wie weit die Wolken gehen!
Wird dein Atem sie verwehen?
Sag mir, wie weit die Wolken gehen!
Wie weit die Wolken gehen?
Wie weit nur? Wie weit?
Kann ich auf ihnen reiten, durch sie gleiten?
Reichen sie dem Sonnenstrahl die Hand und weiten?
Tränken sie den Ozean für immer und immer,
wird es ohne Wolken schlimmer?
Sag mir, wie weit die Wolken gehen!
Wird dein Atem sie verwehen?
Sag mir, wie weit die Wolken gehen!
Der Drache ist dir ein treuer
Begleiter auf allen Wegen.
Gibt er Dir ein Teil seines Herzens bist Du unverwundbar.
Fühlt der Drache Schmerzen, erzittert die Erde um ihn herum.
Stirbt der Drache, stirbst auch Du, denn Du bist ein Teil von ihm.
Doch liebst Du, dann liebst Du so stark und intensiv ,wie nur ein
Drache lieben kann.
Wenn ein Drache weint, so funkeln neue Diamanten in der
Erde, und neue Sterne am Himmel.
Drachen sind treu, sie werden niemals ganz vergessen
Drachen sind wissend, denn sie träumen die Zeit
Drachen sind achtsam, sie stützen die Welten
Und Drachen sind Wesen, verletzlich und scheu
Drachen folgen ihrem Herzen, so wie der Wind ruft Stürme herbei
Drachen bleiben aufrecht auch wenn es sie entzweit
Drachen bewahren die ihren auf ewig
Denn Drachen sind anders, doch stets sind sie treu.
Das Herz einer Drachenkönigin
Einst so stark und majestätisch erhob sie sich
um empor zu steigen und zu den Sternen zu fliegen.
Jetzt sind ihre Augen voller glutroter Tränen der Einsamkeit.
Ihre Flügel sind gebrochen von dem Schmerz der ihre Seele zerfrisst.
Zu oft schon wurde ihr Herz verletzt.
Doch die Hoffnung auf einen neuen Morgen gibt ihr die Kraft nicht aufzugeben.
Der Glanz in ihren Augen wird wieder kehren, auch wenn Sie es jetzt noch nicht sieht.
Spüre die Magie die Sie umgibt und Du wirst in Ihr Herz sehen,
das Ausschau hält nach ihrem Drachenkönig,den Sie einst verloren.
Sie wird sich erheben mit Ihren mächtigen Schwingen und Stolz
und voller Kraft empor steigen um zu den Sternen zu fliegen.
Der Drache und der Rabe
Finsternis hüllt das Tal in Schweigen, kaum ein Ort, an dem sich noch Leben
regt
Und Inmitten Wäldern ,Wiesen, Flüssen, ein Felsen alt und mächtig steht
Gekrönt von Wesen, derer Zwei, verschiedenster Art und doch irgendwie gleich
Sitzen sie und harren dort, Augen funkeln, starren fort
Ernüchternd, Regentropfen fallen, erinnert sie an was verrinnt
Wie Zeit und Gedanken Welten streifen, dort wo Gesang das Leben anstimmt
Wunder verborgen tief in allem, jeder seine Welt wohl kennt
Selbst wenn die Kälte kriecht durch Federn, Schuppen, stets in ihnen Feuer
brennt
Leise, forschend, fast schon traurig lassen sie die Sterne ziehen
In Gewissheit, wenig Stunden, am Abend würden sie sich wieder sehen.
Und es wurde Winter,
Der Rabe saß noch immer auf seinem Baumstupf, welcher schon vor Jahren erstarb.
Der Schnee rieselt leise auf sein stolzes schwarzes Haupt.
Der beißende wind sträubte sein Gefieder, das kein Schutz mehr vor der Kälte bot.
Das Licht der Sonne, welches ihm einst den Weg wies, verbarg sich hinter grauen Wolken.
Einsam war es um dieses Wesen herum geworden.
Die Flügel hatten nicht mehr die Kraft, dem wilden Sturm zu trotzen.
So erwartete er gebrochenen Blickes sein Ende.
Denn es wurde Winter.
Die Krähen schrei'n
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnei'n –
Wohl dem, der jetzt noch – Heimat hat!
Nun stehst du starr,
Schaust rückwärts ach! wie lange schon!
Was bist du, Narr,
Vor Winters in die Welt – entflohn?
Die Welt – ein Thor
Zu tausend Wüsten stumm und kalt!
Wer Das verlor,
Was du verlorst, macht nirgends Halt.
Nun stehst du bleich,
Zur Winter-Wanderschaft verflucht,
Dem Rauche gleich,
Der stets nach kältern Himmeln sucht.
Flieg', Vogel, schnarr'
Dein Lied im Wüsten-Vogel-Ton! –
Versteck' du Narr,
Dein blutend Herz in Eis und Hohn!
Die Krähen schrei'n
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnei'n –
Weh dem, der keine Heimat hat!
Die Scharen von mächtigen Raben
Es fliegen im Abend tief über die Ähren
Die Scharen von mächtigen Raben,
Wie Geheimnisse lautlos, die sich begraben,
Wie Gedanken, die sich im Zwielicht mehren.
Und es hängen die Ähren zum Straßengraben,
Als ob sie Sehnsucht nach Menschen haben.
Es steht noch ein Mäher im Klee, im dunkeln;
Du hörst nicht die Sense, du siehst nur ein Funkeln.
Es huscht noch ein Vogel schnell in die Hecke,
Die Feldwege schlängeln sich hinter Verstecke,
Die Raben kreisen und machen Runden,
Tauchen unter und sind in der Erde verschwunden.
Der Rabe
Am Ende des Tages ein Rabe im Baume saß,
er blickt über Felder und gefrorenes Gras.
Die Federn so schwarz wie die dunkelste Nacht
blickt er zu der Sonne die am Tag zu uns lacht.
Er grüßt sie zum Abschied bevor sie versinkt,
mit lauter Stimme sein Krächzen erklingt.
"Du roter Glutball, komm bald wieder...
schenk mir deine Wärme und schillernd Gefieder!"
Doch auch den Mond mit lautem Ruf er grüßt.
da sein silbern Licht ihm die Nacht versüßt.
"Oh silberne Murmel am Firmament...
schenk mir dein Licht, das kalt in mir brennt!"
So ist der Rabe und das vergiss nie,
ein Bote der Götter und ihrer Magie.
Denn immer wenn die Zeit der Wandlung kommt,
ein Rabe dir ins Dunkle folgt.
Ein Wesen des Tages, so schwarz wie die Nacht,
hat er den Menschen den Ausgleicht gebracht.
Drum schätze ihn hoch und fürchte ihn nicht,
so bringt er auch dich, vom Dunkel ins Licht!
Rabennacht
Wenn die Winde schlafen und der Mond still am Himmel steht,
dann krächzen die Raben laut.
Wenn die Sterne nicht mehr wandern und Wolken den Himmel bedecken,
dann breite ich meine Flügel aus und werde zu einem Raben.
Berauscht fliege ich in der Welt umher - in meinem schwarzen, tiefen Wald.
Betrunken von dieser Freiheit, sehe ich überall um mich herum Magie -
die Lebendigkeit in allem.
Wenn Winde träumen und der Mond mit den Sternen tanzt -
dann besuche ich meine Seele, bin einfach frei,
fühle meine Schwingen auf und nieder sausen und spüre das Rauschen der Luft.
Der Wind trägt mich, flüstert mein Krächzen in die Welt, mein Klagen, mein Geschrei.
Die Nacht gehört nur mir, die Sterne sind mein Herr,
der Wind mein Wagen und der Mond ist mein Freund.
Wenn die Wunde schlafen und der Mond still am Himmel steht,
fliege ich frei umher und die Winde wissen, dass ich ihr Herrscher bin.
Und wenn der Morgen dann erwacht und die Sonne anfängt zu lächeln,
erwache ich in meinem Bett und mein Lächeln ist Zeugnis über die letzte Nacht...
...der Rabennacht.
 Die Raben Deines Herzens Wenn die Raben dort die Deinen sind und mit der Nacht in ihren Augen aus dem Schmerz des Herzens gleiten.
Die fahle Blüte Dich nun kalt umfängt,
dann bist Du an dem Ort, da trägt Dich keiner fort
stirbst am eignen Schweigen. Schwarzer Himmel,der Mond leuchtet Silber in seiner ganzen Pracht.
Sterne funkeln am Firmament. Nebel zieht auf.
Dort ein einsamer Rabe .
Sein schwarzes Gefieder funkelt im Mondschein.
Er gleitet durch die kühle Luft.
Abgekommen vom Weg, irrt eine verlorene Seele durch die Zeit.
Verloren im Nichts - weiß nicht, woher Sie kommt.
Weiß nicht, wohin es geht.
Anmutig schlägt der Rabe mit seinen Flügeln.
Die Seele aufgenommen, fliegt er davon, hinaus in die Dunkelheit.
Bringt die Seele an Ihren vorbestimmten Ort.
Zwei schwarze Raben
Zwei schwarze Raben streichen
Geduckt am Acker hin,
Ihr Flug ist wie voll Zeichen
Und voll geheimen Sinn,
Als wollten Dämonen entweichen.
Die Himmel plötzlich klopfen
Auf Steine und auf Staub,
Aus Wolken fallen Tropfen
Und blättern in dem Laub.
Wie finstre Tarnenkappen
Drin eins versteckt sich hält,
Fällt Rab' und Rab' ins Feld.
Die Tropfen im Himmel stocken,
Die Raben hüpfen und hocken -
Lieb' und Hunger umlungern die Welt.
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