Johannes Mario Simmel erzählt in seinem neuen Werk "Der Stoff aus dem die Träume sind" eine Geschichte, die so, wie sie sich abgespielt hat, nach dem Willen übermächtiger Organisationen niemals der Öffentlichkeit hätte bekannt werden sollen. Nur durch völlige Verschlüsselung war es darum möglich, die Wahrheit über ebenso brennend aktuelle wie uns alle betreffende Geschehnisse zu sagen.
Simmel läßt diese Geschichte auf zwei Ebenen ablaufen: Da ist einmal der gigantische Apparat jener Industrie, in der raffinierteste Macher hemmungslos und ohne jede Moral den Stoff weben für die Träume von Millionen; und da ist zum andern die Traumwelt eines wahrhaft guten Menschen, der sein Leben aufopfert für die Ohnmächtigen und Hilflosen.
Zwischen diesen beiden Welten bewegt sich der Mann, den Simmel zum Chronisten erwählt hat: der zynische, desillusionierte Star-Reporter Walter Roland. Sein Auftrag führt ihn durch einen wüsten Alptraum sich überstürzender Ereignisse, in denen auf rätselhafte Weise Reales und Irreales, Wirklichkeit und Wahn einander durchdringen. Roland deckt ein unglaubliches Komplott auf, gerät in äußerste Gefahren, erfüllt aber die übernommene Mission bis zu einem Ende, das er anfangs nicht einmal ahnen konnte. Ihm, dem Erzähler - Jäger und Gejagtem zugleich -, bringt dieses Ende befreiende Selbstbestimmung und die Liebe des Mädchens, das eine Schlüsselfigur bei der Enthüllung des großen Geheimnisses darstellt.
Um Walter Roland kreist in wildem Wirbel eine Vielzahl von Gestalten: millionenschwere Bosse, die skrupellos Meinungen manipulieren und mit Schicksalen spielen; unschuldige Kinder und brutale Mörder; Ärzte und Zuhälter, Dirnen und Geistliche; politische Fanatiker und Idealisten, die vor nichts zurückschrecken - und elf mysteriös in das Geschehen eingreifende Tote.
Stätten der Handlung sind Prag, Frankfurt, New York, Hamburg, Helsinki und ein unheimliches Heidemoor, sind Superhotels und Flüchtlingslager, die Unterwelt einer Großstadt und die Redaktion eines Massenblattes mit ihrem hektischen Getriebe, sind verrufene Absteigen und fensterlose Räume für Computer, auf deren Bildschirmen die Muster für den Stoff erscheinen, aus dem die Träume sind.
Mit Mut, Härte und grimmigem Humor bricht Simmel die Mauern des Schweigens um einen internationalen Skandal. Er zeigt in diesem atemberaubenden Roman, wie wunderbar die Träume unserer Sehnsucht sind und wie furchtbar die zu erschreckenden Tatsachen gewordenen Angstträume einer Gegenwart ohne Menschlichkeit.
Das Buch wurde von Johannes Mario Simmel geschrieben und ist 1971 in der Droemerschen Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München - Zürich erschienen.
Das Buch befindet sich in einem guten Zustand !!!
Es besteht kein Widerrufsrecht nach EU-Recht, da es sich um einen Privatverkauf handelt !!!