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Emma Goldman Rocker Russ. Revolution Autorität Anarchie
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Beschreibung
Americana
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***** Heft
in DIN A6 mit 44 Seiten 2
Aufsätze
Emma
Goldman: Die russische Revolution und das autoritäre Prinzip
(1924)
Rudolf Rocker: Dem Andenken einer
alten Freundin (über Emma Goldman)
Zur Person Emma
Goldman:
Als ebenso
unerschrockene wie wortmächtige Anwältin libertärer Tendenzen war die aus
Rußland stammende, aber früh nach Amerika gekommene Emma Goldman eine der
eigenwilligsten und bekanntesten Persönlichkeiten der anarchistischen
Bewegung. 1886 war sie im Alter von 17 Jahren aus dem russisch-
jüdischen Bildungsbürgertum ihrer Familie ausgebrochen und folgte ihrer
Schwester Helene in die Staaten. Unter dem Eindruck der Hinrichtung mehrerer
Anarchisten wurde Emma Goldman zur militanten Anarchistin. Sie wurde mehrfach
inhaftiert oder mußte „untertauchen“, etwa nach Bergmanns gescheiterten Attentat
auf Frick. Von 1906 bis 1917 gab Emma Goldman die anarchistische Zeitschrift
„Mother Earth“ heraus und wurde neben Berkman der anarchistische Motor des
amerikanischen Anarchismus. Emma Goldman trat für eine individuelle revolutionäre
Selbstbefreiung vor allem der Arbeiter, für die Emanzipation von Mann und Frau
und für eine freie Sexualmoral ein und sie bekämpfte jede Form des Militarismus.
Wie viele andere Anarchisten und Kommunisten ging sie nach der Revolution (in
ihrem Fall zurück) nach Rußland und wurde enttäuscht von der bolschewistischen
Diktatur, die sie als „bürokratisches Monstrum“ bezeichnete. Wie so viele
Anarchisten (etwa Proudhon) sprach sie bei Lenin vor, um sich gegen die
Verfolgung der Anarchisten durch die Bolschewisten zu wenden- natürlich ohne
Erfolg. Durch die russische Revolution desillusioniert,
wanderte sie erst nach England, später nach Kanada aus, wo sie 1940
starb.
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