Kleiner Schwedenkräuter nach Maria Treben 35% Alkohol
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Zusammensetzung nach Maria Treben mit 11 Zutaten:
Angelikawurzel, Zitwerwurzel, Wermutkraut, Manna, Sennesblätter, Theriak, Eberwurzel, Rhabarberwurzel, Myrrhe,
Kampfer, Safran.
»ALTE HANDSCHRIFT« (Abschrift von der Heilkraft der Schwedenkräuter)
1. Wenn man öfters daran riecht oder schnupft, den Kopfwirbel befeuchtet, einen feuchten Lappen
auf den Kopf legt, vertreiben sie Schmerz und Schwindel, stärken das Gedächtnis und das Gehirn.
2. Sie helfen gegen trübe Augen, nehmen Röte und alle Schmerzen, selbst wenn die Augen entzündet,
trüb und verschwommen sind. Sie vertreiben auch die Flecken und den Grauen Star, wenn man
zeitgerecht die Augenwinkeln befeuchtet oder einen feuchten Lappen auf die geschlossenen
Augen legt.
3. Pocken und Ausschläge aller Art, auch Krusten in der Nase oder wo immer am Körper, werden
geheilt, wenn man oft und gut befeuchtet.
4. Bei Zahnschmerzen gibt man in etwas Wasser einen Eßlöffel voll dieser Tropfen und behalte einige
Zeit diese Flüssigkeit im Mund oder man befeuchte den schmerzenden Zahn mit einem Lappen.
Der Schmerz verschwindet und die Fäulnis klingt ab.
5. Blasen an der Zunge oder sonstige Schäden werden mit den Tropfen fleißig befeuchtet, wodurch
die Heilung in kurzer Zeit eintritt.
6. Wenn der Hals erhitzt oder wund ist, sodaß man Speis und Trank schwer schlucken kann, so nehme
man morgens, mittags und abends von den Tropfen, lasse sie langsam hinab und sie nehmen die
Hitze und heilen den Schlund.
7. Hat man Magenkrämpfe, so nehme man bei einem Anfall einen Eßlöffel voll.
B. Bei Koliken nehme man drei Eßlöffel voll ein, langsam nacheinander, man wird bald die Linderung
verspüren.
9. Sie zerteilen im Leib die Winde und kühlen die Leber, vertreiben alle Magenleiden und die der Eingeweide
und helfen bei Stuhlverstopfung.
10. Sie sind auch ein vortreffliches Mittel für den Magen, wenn er schlecht verdaut und die Speisen
nicht behält.
11. Ebenso helfen sie bei Gallenschmerzen. Täglich früh und abends ein Eßlöffel voll und bei Nacht
Umschläge mit den Tropfen, werden alle Schmerzen bald vergehen.
12. Bei Wassersucht nehme man sechs Wochen hindurch früh und abends einen Eßlöffel voll in
weißem Wein.
13. Bei Ohrenschmerzen und Ohrensausen befeuchte man ein Bäuschchen und stecke es ins Ohr. Es
hilft sehr gut und bringt selbst das verlorene Gehör wieder.
14. Wenn eine Frau Mutterschmerzen hat, so gebe man ihr drei Tage hindurch früh einen Eßlöffel voll
in rotem Wein, lasse sie nach einer halben Stunde einen Spaziergang machen, dann kann sie
frühstücken, jedoch keine Milch. Auf Milch sollen die Tropfen nicht genommen werden.
15. In den letzten 14 Tagen der Schwangerschaft früh und abends einen Eßlöffel davon einnehmen,
fördert die Geburt. Um die Nachgeburt leichter loszuwerden, gibt man der Wöchnerin alle zwei
Stunden einen Kaffeelöffel voll, solange, bis die Nachgeburt ohne Wehen abgeht.
16. Stellen sich nach der Geburt beim Einschießen der Milch Entzündungen ein, werden sie bei Auflegen
von feuchten Lappen rasch genommen.
17. Sie treiben den Kindern die Blattern heraus. Man gebe den Kindern je nach Alter von den Tropfen,
verdünnt mit Wasser. Wenn die Blattern zu trocknen beginnen, befeuchte man sie öfters mit den
Tropfen, es bleiben keine Narben.
18. Sie dienen den Kindern und Erwachsenen gegen Würmer, ja sogar Bandwürmer vertreibt man damit,
nur muß man sie den Kindern je nach Alter verabreichen. Einen feuchten Lappen mit den
Tropfen auf den Nabel binden und ihn immer feucht halten.
19. Bei Gelbsucht werden sehr bald alle Beschwerden genommen, wenn man dreimal täglich einen
Eßlöffel von diesen Tropfen nimmt und auf die angeschwollene Leber Umschläge macht.
20. Sie öffnen alle Goldadern (Hämorrhoiden), heilen die Nieren, führen hypochondrische Flüssigkeiten
ohne weitere Kur aus dem Körper, nehmen Melancholie und Depressionen und regen Appetit
und Verdauung an.
21. Es öffnet auch inwendig die goldene Ader (Hämorrhoiden), wenn man sie anfangs öfters anfeuchtet
und sie durch Einnehmen von innen erweicht, besonders vor dem Schlafengehen. Man lege äußerlich
ein mit Tropfen befeuchtetes Bäuschchen auf. Es macht das übrige Blut fließen und hilft
gegen das Brennen.
22. Wenn jemand in Ohnmacht liegt, öffnet man ihm nötigenfalls den Mund, gebe ihm einen Eßlöffel
der Tropfen ein und der Kranke wird zu sich kommen.
23. Dieses Mittel vertreibt auch den Schmerz der stillen Frassen (Krämpfe) durch Einnehmen, sodaß sie
mit der Zeit aufhören.
24. Bei Lungensucht täglich früh nüchtern davon nehmen und die Kur sechs Wochen lang fortsetzen.
25. Wenn eine Frau ihre monatliche Reinigung verliert oder dieselbe zu stark hat, nimmt sie diese
Tropfen drei Tage ein und wiederholt dies zwanzig Male. Es wird, was zuviel ist, stillen und was
zuwenig ist, ausgleichen.
26. Dieses Mittel hilft auch gegen den weißen Fluß.
27. Ist jemand mit der fallenden Krankheit (Epilepsie) behaftet, so muß man ihm auf der Stelle davon
eingeben. Der Kranke soll dann ausschließlich das Mittel nehmen, denn es stärkt sowohl die angegriffenen
Nerven als auch den Körper und behebt alle Krankheiten.
28. Sie heilen Lähmungen, vertreiben Schwindel und Übelkeit.
29. Sie heilen auch die hitzigen Blattern und Rotlauf.
30. Hat jemand Fieber, hitzig oder kalt, und ist völlig schwach, so gebe man ihm einen Eßlöffel davon
ein und der Kranke, wenn er nicht mit anderen Mitteln den Körper belastet hat, wird in kurzer Zeit
zu sich kommen, der Puls wird zu schlagen beginnen und wenn auch das Fieber noch so hoch war,
dem Kranken wird bald besser werden.
31. Die Tropfen heilen auch Krebs, alte Blattern und Warzen, aufgesprungene Hände. Ist eine Wunde
alt und eitrig oder wildes Fleisch daran, so wasche man alles gut mit weißem Wein aus, dann lege
man einen mit den Tropfen befeuchteten Lappen darauf. Sie nehmen Geschwülste und Schmerzen
sowie das wilde Fleisch und die Wunde fängt zu heilen an.
32. Sie heilen ohne Gefahr alle Wunden, sie mögen gehauen oder gestochen sein, wenn sie öfters
damit befeuchtet werden. Man nehme einen Lappen, tunke ihn darin ein, überdecke damit die
Wunden. Sie nehmen in kurzer Zeit den Schmerz, lassen weder Brand noch Fäulnis zu und heilen
auch alte Wunden, die man durch eine Schußverletzung bekommen hat. Sind Löcher da, so spritze
man die Tropfen in die Wunde, die nicht unbedingt vorher gereinigt werden muß. Durch fleißiges
Auflegen mit einem angefeuchteten Lappen tritt die Heilung in kurzer Zeit ein.
33. Sie nehmen alle Narben, auch wenn sie noch so veraltet sind, Wundmale und Schnitte, wenn man
sie bis 40-mal damit anfeuchtet. Alle Wunden, die mit diesen Tropfen geheilt werden, hinterlassen
keine Narben.
34. Sie heilen auch alle Fisteln von Grund auf, wenn sie auch unheilbar erscheinen; es mag der
Schaden so alt sein wie er will.
35. Sie heilen alle Brandverletzungen, ob sie nun vom Feuer, vom heißen Wasser oder vom Fett herrühren,
wenn die Verletzungen fleißig angefeuchtet werden. Es bilden sich auch keine Blasen, die
Hitze wird herausgenommen, selbst eitrige Blasen werden von Grund auf geheilt.
36. Sie dienen gegen Beulen und Flecken, mögen sie von einem Stoß oder Schlag herrühren.
37. Wenn jemand nicht mit Appetit essen kann, bringen sie den verlorenen Geschmack wieder.
38. Bei großer Blutarmut bringen sie auch die verlorene Farbe wieder, wenn die Tropfen eine Zeitlang
morgens genommen werden. Sie reinigen das Blut und bilden neues, auch fördern sie dessen Umlauf.
39. Rheumatische Schmerzen in den Gliedern werden genommen, wenn man sie morgens und abends
einnimmt und auf die schmerzenden Stellen feuchte Lappen legt.
40. Sie heilen gefrorene Hände und Füße, selbst wenn es offene Stellen gäbe. Sooft als möglich,
besonders aber in der Nacht, soll man mit den Tropfen befeuchtete Lappen auflegen.
41. Auf Hühneraugen lege man ein mit den Tropfen befeuchtetes Bäuschchen und halte die schmerzende
Stelle stets feucht. Nach drei Tagen fallen sie von selbst heraus, oder man kann sie schmerzl
os herausschälen.
42. Sie heilen auch Bisse von wütenden Hunden und anderen Tieren, indem man die Tropfen einnimmt,
denn sie heilen und vernichten alle Gifte. Die Wunden mit einem feuchten Lappen belegen.
43. Bei Pest und anderen ansteckenden Krankheiten ist es gut, wenn man am Tage öfters davon nimmt,
denn sie heilen Pestgeschwüre und -beulen, selbst wenn sie schon im Halse stäken.
44. Wer Nachts nicht gut schlafen kann, nehme vor dem Schlafengehen von diesen Tropfen. Bei
nervöser Schlaflosigkeit einen mit verdünnten Tropfen befeuchteten Lappen aufs Herz legen.
45. Einen Betrunkenen kann man mit zwei Eßlöffel davon auf der Stelle nüchtern machen.
46. Wer täglich diese Tropfen früh und abends nimmt, braucht keine andere Medizin, denn diese stärken
den Körper, erfrischen die Nerven und das Blut, nehmen das Zittern der Hände und Füße. Kurz,
sie nehmen überhaupt alle Krankheiten. Der Körper bleibt straff, das Gesicht jugendlich und schön.
Wichtig: Alle angegebenen Mengen sollten mit Kräutertee oder Wasser verdünnt eingenommen werden.
Aus vorstehenden Punkten der »Alten Handschrift« geht die große und wunderbare Heilkraft dieser
Kräuterzusammensetzung hervor. Man kann mit Recht sagen, daß es wohl kaum eine Krankheit gibt, bei
der die Schwedenkräuter nicht helfen, zumindest aber gelten sie als Grundlage für jede Behandlung.
ANWENDUNGSARTEN
Innerlich: Prophylaktisch nimmt man nach Angabe der »Alten Handschrift« morgens und
abends je einen Teelöffel verdünnt. Bei Unpäßlichkeiten jeder Art können 3 Teelöffel
verdünnt genommen werden. Bei bösartigen Erkrankungen sind 2 bis 3 Eßlöffel täg
lich wie folgt einzunehmen: Je 1 Eßlöffel trinkt man verdünnt mit 1 / 8-tel Liter Kräutertee
verteilt auf eine halbe Stunde vor und eine halbe Stunde nach jeder Mahlzeit.
Schwedenkräuter-Umschlag: Je nach Stelle nimmt man ein kleineres oder größeres Stück Watte
oder Zellstoff, befeuchtet es mit Schwedenbitter und legt es auf die zu behandelnde
Stelle, die man vorher mit Schweinefett oder Ringelblumensalbe eingerieben hat.
Darüber kommt eine etwas größere Plastikhaut, damit die Wäsche nicht fleckig wird.
Dann erst bindet man ein Tuch darüber oder umwickelt mit einer Binde.
Den Umschlag läßt man je nach Erkrankung zwei bis vier Stunden einwirken. Wenn
es der Patient verträgt, kann man den Umschlag auch über Nacht lassen. Nach Abnehmen
des Umschlages pudert man die Haut ein. Sollten sich bei empfindlichen
Personen trotzdem Hautreizungen einstellen, muß man die Umschläge kürzer anwenden
oder eine Zeitlang ganz aussetzen. Personen, die allergisch sind, sollen die
Plastikhaut weglassen und nur ein Tuch darüber binden. Auf keinen Fall darf man
das Einfetten der Haut vergessen! Sollte schon ein juckender Ausschlag aufgetreten
sein, eventuell mit Ringelblumensalbe behandeln.
Porto und Verpackung beträgt 5,00€
Der Schwedenkräuter hat 35% Alkohol, bitte vor minderjährigen Personen geschützt aufbewahren
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