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Götz von Berlichingen Johann Wolfgang Goethe
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Beschreibung
Götz von BerlichingenJohann Wolfgang Goethe Rezension
Götz von Berlichingen, Anführer eines Trupps rebellischer Ritter, nimmt
seinen Jugendfreund Weislingen gefangen, als dieser von Berlichingens
Feind, dem Bischof von Bamberg, kommend einen Wald durchquert.
Weislingen ist als Vertrauter des Bischofs Berlichingens Gegner. Doch
auf Berlichingens Burg in Jagsthausen besinnt sich Weislingen und
scheint die Seiten zu wechseln. Besiegelt wird dies durch seine
Verlobung mit Berlichingens Schwester Maria. Doch statt sich, wie
verabredet, auf seine Besitzungen zurückzuziehen, lässt sich Weislingen
vom Bischof und der schönen Adligen Adelheid von Walldorf, die sich vom
Bischof für seine Zwecke gebrauchen lässt und in die sich Weislingen
wunschgemäß verliebt, dazu überreden, wieder in dessen Dienste zu
treten. Adelheid verfolgt jedoch eigene ehrgeizige Ziele und obwohl sie
später einer Heirat zustimmt, liebt sie Weislingen nicht. Der Konflikt
zwischen Götz, der Weislingens Verrat enttäuscht einsehen muss, und den
Truppen seiner Widersacher eskaliert. Als seine Burg belagert wird und
Nahrung und Munition ausgehen, muss Götz ein Angebot auf freies Geleit
gegen Ablegen der Waffen und Preisgabe der Burg annehmen. Doch Götz und
seine Leute werden betrogen, die Zusicherung nicht eingehalten.
Götz steht unter Arrest und muss sich in Heilbronn vor Gericht
verantworten, lehnt jedoch die Unterzeichnung eines demütigenden
Schuldeingeständnisses ab. In letzter Minute befreien die Truppen seines
Bündnispartners ihn aus der misslichen Lage, indem sie den Ratssaal
stürmen. Götz willigt schließlich ein, sich dem Kaiser unterzuordnen und
sich friedlich zurückzuziehen. Er kann den Müßiggang dann aber doch
nicht ertragen und lässt sich im letzten Akt als Feldherr in die
blutigen Bauernaufstände verwickeln, die Weislingen schließlich
erfolgreich niederschlägt. Götz kommt in Festungshaft. Auf Bitten
Marias, seiner Ex-Verlobten, lässt sich Weislingen dazu erweichen, Götz'
Todesurteil zu kassieren. Weislingen selbst entgeht dem Schicksal
nicht: Er stirbt an einer Vergiftung, zu der seine Frau einen in sie
verliebten Diener gedungen hat. In Festungshaft stirbt schließlich auch
Götz, nachdem seine Frau ihm die traurige Nachricht überbracht hat, dass
sein treuer Knappe Georg umgekommen ist.
Mit seinen bunten Tableaus, Szenen voller "Action" und der feurigen
Sturm-und-Drang-Sprache gehört dieses frühe Goethe-Theaterstück über den
beherzten Ritter aus der Reformationszeit gemeinsam mit den thematisch
verwandten Räubern
von Schiller zu den unverwüstlichen Sturm-und-Drang-Paradetexten. Zwar
hat der jugendlich-ungestüme Goethe, bei Abfassung keine 25 Jahre alt,
sein Drama um den edlen Ritter mit der eisernen Hand und der ehernen
Moral mit Handlung und Figuren förmlich überladen und viele Szenen
lassen sich auf der Bühne kaum eins zu eins umsetzen; der dramatischen
Wucht dieses Textes kann sich aber auch heute kaum jemand entziehen
guter Zustand - leicht vergilbt
Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass es sich hier um einen Privatverkauf handelt. Ich schließe jegliche Art von Gewährleistung, Garantie und ein Umtauschrecht aus.
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