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Willi Heinrich - Jahre wie Tau
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Beschreibung
Jahre wie Tau
Willi Heinrich
Beschreibung: Bertelsmann, 478 Seiten, leichte Seitenbräunung, SU mit Abnutzungsspuren und Einrissen, sonst guter Zustand.
Inhalt: Jahre wie Tau , einen kühlen Morgenen lang — und schon vorbei.« Wirklich vorbei? Da ist das zärtliche, kindliche Mädchen Marina in Lemberg, das Martin nicht vergessen kann inmitten der Umbruchsituation der fünfziger Jahre.
Gemeinsam mit seinen Kriegskameraden Arthur und Gerd versucht er, sein Leben in eine neue Ordnung einzufügen. Aber das Fundament ihrer Freundschaft scheint jetzt im privaten Leben keine Tragkraft mehr zu haben. Es ist Martin, der als erster aus ihrer Gemeinschaft ausbricht. Er will Marina zu sich holen, mit der ihn eine reine Liebe verbindet, die sechs Jahre überdauert hat. Zu Fuß besteht Martin von Wien aus den gefährlichen Weg über drei grüne Grenzen (CSSR, Polen und Sowjetunion), und er findet auch tatsächlich Marina in Lemberg wieder, die treu auf ihn gewartet hat. Aber er muß ohne sie zurückkehren. Marinas Vater bringt es nicht über sich, die geliebte Tochter in eine gefährliche und ungewisse Zukunft ziehen zu lassen. So geht Martin allein zurück und findet die Freunde in einer neuen und veränderten Situation.
Arthur, der seine attraktive Frau Ilse nie wirklich geliebt hat, hat nun auch die äußerliche Trennung vollzogen. Er gewinnt als der Stärkste unter den Freunden als erster auch beruflich einen festen Standort. Aber Martin und Ilse, die die »Jahre wie Tau« endgültig verloren haben, wenden sich nun einander in einem Liebesrausch zu, der wie mit Urgewalt über sie hereinbricht und der Gerd endgültig aus Martins Freundschaft ausschließt. Doch der Rausch verfliegt. Leer und ausgehöhlt rafft sich Martin ein zweites Mal zu der gefährlichen Reise nach Lemberg auf. Sein Schicksal bleibt im ungewissen. Ist nun der Weg frei für Gerds immer unerfüllt gebliebene Liebesbeziehung zu Ilse?
»Ich habe mit den falschen Karten gespielt und verloren«, bekennt Gerd zum Schluß vor sich selbst. Gesucht, gespielt, gekämpft, gewonnen, verloren — gilt das alles für alle? Gilt es für heute oder nur für damals? Oder bedeutet es das Leben überhaupt?
Willi Heinrich hat auch in diesem Buch wieder mit spürbarem innerem Engagement die Menschen und Probleme seiner Zeit gezeichnet.
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