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Weiden: Zerschossene Heimat Grenadier Rg.48, 12. Inf. Div
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(bis 6. Jun. 2012, 23:55:13 MEZ) | |
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Beschreibung
Günter von Weiden: Zerschossene Heimat
Die Kämpfe des Grenadier-Regiments 48 (12. I.D.)
östlich von Stolberg im Bereich
Gressenich-Schevenhütte - Hamisch, sowie bei Alsdorf und Jüngersdorf im Herbst 1944
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Die Reste des geschlagenen deutschen Westheeres (7. Armee) flohen vor den weit überlegenen Amerikanern über die Reichsgrenze
und besetzten zum Teil den verwahrlosten Westwall. Im Raum südöstlich von Aachen stieß das VII. Korps der 1. US-Armee Mitte
September 1944 durch die beiden Westwall-Linien bei Aachen und Stolberg in einem Fronteinbruch von circa 15 Kilometer Tiefe,
der als »Stolberg-Korridor« in die Militärgeschichte eingegangen ist. Die
noch vorhandenen schwachen deutschen Kräfte waren nicht in der Lage, den überlegenen Feind aufzuhalten. Für diese Aufgabe
bedurfte es auf deutscher Seite mindestens einer zusätzlichen, frischen, kampfstarken Division.
Dazu wurde die bis dahin an der Ostfront eingesetzte und im Sommer 1944 beim Zusammenbruch der Heeresgruppe Mitte fast
zerschlagene, in Westpreußen inzwischen wieder aufgefüllte, bewährte 12.Infanterie-Division bestimmt.
Die übereilten Versuche des Grenadier-Regiment. 48, Mausbach und Schevenhütte zurückzuerobern, scheiterten unter hohen
deutschen Verlusten, und Stolberg selbst wurde für zwei Monate eine geteilte Frontstadt. Die vorliegende Darstellung beschäftigt
sich in diesem komplexen Geschehen nur mit den Kämpfen, den Leistungen und Opfern des Grenadier-Regiments 48 als einem der
drei Infanterie-Regimenter der 12. Division, das deren linken Flügel bildete und im Bereich Gressenich - Schevenhütte - Hamich
eingesetzt war. Hier tobte besonders während der November-Offensive im Zusammenhang mit der benachbarten
Hürtgenwald-Front eine der schlimmsten Materialschlachten des 2. Weltkrieges (3. Aachen-Schlacht).
Die Kämpfe werden überwiegend von der „unteren“ Sicht her dargestellt.
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Der Bericht ist dabei nicht auf den Wehetal-Bereich beschränkt, sondern folgt
dem herausgezogenen II. Bataillon auch in den Bereich Alsdorf - Baesweiler -
Bettendorf, wo es während der 2. Aachen-Schlacht im Oktober unter großen
Verlusten eingesetzt wurde. Schließlich kamen die Reste des Regiments 48
im November nach den schweren Kämpfen um Hamich und im Bereich
Wehetal noch zur unsinnigen Rückeroberung des Ortes Schleiden bei Jülich
sowie in Niedermerz und das letzte noch verbliebene Häuflein in Jüngersdorf
bei Langerwehe zum Einsatz.
Pappeinband mit Schutzumschlag, 152 Seiten mit vielen Abbildungen,
Großformat.
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