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Ansichten eines Clowns - Heinrich Böll
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Beschreibung
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Heinrich Böll
Ansichten eines Clowns
Roman
dtv, 33. Auflage 1985
Taschenbuch, 252 Seiten
Zustand des Buches: Gut (Schnitt ist leicht nachgedunkelt)
Zum Inhalt:
Bereits mit dem Vorabdruck dieses Romans in der 'Suddeutschen Zeitung' wurde eine überaus intensive und ungewöhnlich weitreichende Diskussion ausgelöst. Bölls 'Ansichten eines Clowns' standen über Monate hinaus im Brennpunkt des Gesprächs, und nicht allein bei der literarischen Kritik. Das Mißverständnis vom angeblichen "Antikatholizismus" des Autors trug nicht wenig zu dieser starken Resonanz bei. Jedoch hat Böll nur einen Außenseiter dargestellt, der mehr als andere unter den bornierten Phrasen, der Unbarmherzigkeit und bequemen Moral unserer Wohlstandsgesellschaft leidet. Hans Schnier, Sohn aus reichem Hause, will lieber ein ehrlicher Clown als ein Heuchler sein. Sechs Jahre lang hat er mit Marie in einer nicht legalisierten Ehe gelebt. Marie verläßt ihn, weil er sich nicht verpflichten will, die aus dieser freien Ehe zu erwartenden katholisch erziehen zu lassen. Schnier ist diesem Verlust nicht gewachsen. Einst ein durchaus gefragter Pantomime und Spaßmacher, sitzt er am Ende zum Bettler degradiert mitten im Karnevalstreiben auf den Stufen des Bonner Bahnhofs, wo Marie, die inzwischen einen einflußreichen "fortschrittlichen" Katholiken geheiratet hat, von der Hochzeitsreise zurückkehren wird.
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