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Sie befinden Sich hier: Kunst & Antiquitäten » Mobiliar, Teppiche & Einrichtung » Designobjekte » 1920-1949 (Art Déco) Artikel Nr.: 0039504163
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Bild: Schale grüner Kunststoff Bebrit Friedrich Adler 1935Bild vergrößern

Schale grüner Kunststoff Bebrit Friedrich Adler 1935

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harzgebirgler (117)
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Beschreibung
Sehr gut erhaltene alte rare SCHALE AUS GRÜNEM KUNSTSTOFF (unterseitig prägegemarkt BEBRIT Germany 1319). Entwurf von Friedrich Adler (1878-1942) aus dem Jahr 1935.

Format ca. 29,5x18,5 cm

Eine entsprechende rote Schale ist im "Friedrich Adler"-Artikel bei WIKIPEDIA abgebildet.

Nur als Suchworte: Design Designklassiker Raritäten Rares Art Deco

Verkauf gegen Vorabüberweisung binnen 10 Tagen INKLUSIVE INLANDS-VERSAND (versichertes Hermes-Paket)

Aus WIKIPEDIA: Friedrich Adler (* 29. April 1878 in Laupheim; † 1942 im Konzentrationslager Auschwitz), ein Vertreter des Jugendstils und des Art Déco, war als Architekt, Möbelgestalter, Keramiker und vor allem durch seine Entwürfe für Metallarbeiten und Textildruck-Verfahren bekannt. Später (ab ca. 1929/30) entwarf er als einer der frühen Industrie- und Kunststoffdesigner Haushaltsgegenstände aus Phenolharzen (Phenoplaste) und Harnstoffharzen (Aminoplaste). Leben [Bearbeiten] Friedrich Adler wuchs als Sohn einer jüdischen Familie im oberschwäbischen Laupheim auf. Sein Geburtshaus in der Kapellenstraße – im Stil der Neorenaissance erbaut – beherbergt heute das Jugendstil-Café Hermes mit Friedrich Adler-Zimmer. Er studierte von 1894?1898 an der Kunstgewerbeschule (ab 1928 Landeskunstschule) in München. 1902 absolvierte er ein weiteres Studienjahr an den neugegründeten Lehr- und Versuchsateliers für angewandte und freie Kunst (Debschitz-Schule) bei Hermann Obrist und Wilhelm von Debschitz. Dort nahm er auch von 1903–1907 seine erste Lehrtätigkeit auf. Diese setzte er dann von 1907–1933 an der Kunstgewerbeschule in Hamburg fort. Parallel leitete er von 1910–1913 vier Meisterkurse am damaligen Bayerischen Gewerbemuseum in Nürnberg. Seine Hamburger Tätigkeit wurde von 1914–1918 durch den Kriegsdienst als Offiziers-Stellvertreter im 1. Weltkrieg unterbrochen. 1918 an die Kunstgewerbeschule Hamburg zurückgekehrt, wurde er dort 1927 zum Professor ernannt. Nach seiner Entlassung bzw. Zwangspensionierung durch die Nationalsozialisten 1933 war er gezwungen, sich seinen Unterhalt durch private Tätigkeit zu verdienen. So entwarf Friedrich Adler ab ca. 1929/30 als einer der ganz frühen, nahezu vergessenen Industrie- und Kunststoffdesigner zahlreiche Haushalts-Gegenstände aus Pressstoff (Phenoplast, Aminoplast), u. a. für die Bebrit-Werke in Bebra. Von 1934–1941 war es ihm möglich, zusätzlich als privater Kunstgewerbelehrer jüdische Schüler im Rahmen des Jüdischen Kulturbundes zu unterrichten. Hier konnte er auch Vorträge halten und Ausstellungen organisieren. Am 11. Juli 1942 wurde er ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert, bei der Selektion als nicht arbeitsfähig eingestuft und kurze Zeit später ermordet. Friedrich Adlers außerordentlich vielfältiges Werk umfasst Entwurfstätigkeiten für Architektur (Sakralbauten), Bildhauerei (Bauornamentik, Grabmäler), Glasfenster, Möbel- und Innenarchitektur, Metallarbeiten (Haushaltsgegenstände, Schmuck, Sakralkunst), Keramik, Textilien (Knüpf- und Stickmuster, Textildruck), Arbeiten in Holz, Elfenbein und Serpentin und Überfanggläser. Er lieferte Entwurfsarbeiten für über 50 kunstgewerbliche Betriebe, unter anderem für die Silberwarenfabrik P. Bruckmann & Söhne in Heilbronn, die Metallwarenfabrik für Kleinkunst „Osiris“ von Walter Scherf und die Kunstgewerbliche Metallwarenfabrik „Orion“ von Georg Friedrich Schmitt, beide in Nürnberg. Einem breiten Publikum erschloss sich ab 1994 Friedrich Adlers Kunst mit der Ausstellung „Friedrich Adler - zwischen Jugendstil und Art Déco“ mit den Stationen Münchner Stadtmuseum, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg, Grassi-Museum Leipzig, Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg, Museum Zoons-Burg Friedestrom, Maurice Spertus Museum of Judaica in Chicago und Städtische Galerie Schranne in Laupheim.


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