González, Rodríguez
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DAS RÜMISCHE COMPOSTELA
Die heutige Stadt Santiago de Compostela befindet sich dort, wo einst eine Festung gestanden hatte, umgeben von den Flüssen Sar und Sarela. Ihre Wurzeln greifen in cas langjährige Bemühen und die Arbeit der Menschen, die seit der Vorgeschichte diesen Ort vorbereiteten, der dann noch den Rückhalt des jakobäischen Wunders erhielt.
Es fehlen auch nicht die Zeugen der Existenz einer primitiven Bevölkerung: die Grabstätten mit Aschenurnen, welche im vergangenen Jahrhundert in der Nähe der Salome-Kirche gefunden worden sind; der Name Porta da Mamoa, die keltischen Ursprünge des früheren Namens der Stadt (Liberum donum, Festung oder Turm auf dem Weg zum Vater Fita, einem für Amor Ruibal bewohnten Orte). Die alte frühromanische Festung, das «Callobrei des Archäologen Bouza Brey, belebt sich unter dem Impuls der beiden römischen Strassen: jene von bracara nach Asturien und die andere von Brigantium nach Iria. Zur vereinenden Macht und Kraft der Romanisierung kommt noch der erneuernde Geist des Christianismus. Das ganze zukünftige Prestige der Stadt baut sich auf der Tradition, den alten Legenden auf, welche von dieser Zeit als jener Epoche der Predigten des Apostels Santiago und der Überbringurig seines in Palästina märtyrisierten Körpers sprechen.
Die römischen Überreste auf dem Grund und Boden Cornpostelas sind ziemlich bedeutungsvoll. Wir müssen dabei die Grabsteine der «Quintana» hervorheben, welche bis zum XIX. Jahrhundert Friedhof und dann Verbindungsstück zur «Guerra Carnpos» war, mit dem kleinen Gedenktempel des Apostels und der Nekropolis der Kathedrale. Die Gedenktafel des Hauptaltars des Sankt Pelayoklosters -Ara de San Payo-, die zumindest seit dem xv. Jahrhundert bekannt ist, mit einer den Mannischen Göttern gewidmeten Inschrift und, vor allem, des Gedenktempels, der Rest eines römischen Mausoleums aus dem I. oder 11. Jahrhundert, der verschiedene UMänderungen erfuhr und in welchem die silberne Urne mit den sterblichen Überresten von Santiago und zwei seiner Schüler und Nachfolger ausgestellt sind.
Die im Grundboden der Kathedrale durchgeführten Ausgrabungen bestätigen deren römischen Ursprung mit dem Fund Jupitergewidmeten Altarsteins, den Überresten eines unterwärmten Raumes (Hipocausto), den Siegel schriften, der weitreichenden Nekropolis der suevischen Epoche (VI. Jahrh.) mit ihren grossen Sarkophagen und deren stilisierten Darstellungen des Betentenden oder estoa, beweisen, gemäss den Aussagen von Chamoso Lamas, den Fortbestand der compostelanischen Bevölkerung durch die niederrömische und germanische Zeit hindurch.
Verlag: Everst *
Jahr: 1983 *
Einband: Hardcover *
Ort: Madrid *
Seitenzahl: 136+16
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