Peter Jokostra urteilt in der "Welt" vom 19.12.1977 über Josef Redings literarisches Schaffen: "...In seinen immer zeitnahen Kurzgeschichten zeigt sich der in Dortmund lebende Josef Reding als ein Erzähler, der jedem Thema, dem er sich stellt oder das sich ihm anbietet, gewachsen ist. Reding ist nicht nur ein Autor, für den die gesellschaftliche Relevanz jeder Arbeit selbstverständlich ist. Er setzt sich stets für das von ihm als notwendig erkannte ein: an der Welthungerfront, an den Brennpunkten struktureller Veränderungen. Disziplin und Beherrschung der gewählten Stilmittel zeichnen seine Story-Bände "Nennt mich nicht Nigger", "Wer betet für Judas?", "Allein in Babylon" und "Papierschiffe gegen den Strom" aus. Redings eigener Weg katapultierte ihn immer wieder aus der Geborgenheit des heimatlichen Raums, aus dem Vertrauten der Region inds Unbekannte, Unvermutete..."
239 Seiten
Zustand: leichte Gebrauchsspuren