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Martin Woodhouse und Robert Ross
Die Kanonen der Medici
Der Smaragd der Medici
Zwei Romane in einem Band
Deutscher Bucherbund
Gebundene Ausgabe, 511 Seiten
Zustand des Buches: Gut (Schutzumschlag hat Risse)
Zum Inhalt:
Die Kanonen der Medici: Florenz ist in Gefahr. Seit Wochen schon beschießen zwei schwere Bombarden die mächtigen Mauern von Castelmonte, ohne daß ihre Kugeln eine Bresche zu schlagen vermögen. Aber die von Freunden Roms gehaltene Zitadelle muß um jeden Preis genommen werden, denn sie beherrscht die Straße nach Florenz, und bald wird hier das päpstliche Söldnerheer anrücken, um für den habgierigen Sixtus IV. Den reichsten der italienischen Stadtstaaten zu erobern.
Da entschließt sich Lorenzo de'Medici, einen exzentrischen jungen Künstler, Leonardo da Vinci, der ihm kühn und selbstsicher den rechtzeitigen Fall der Festung verspricht, zu seinem Kriegsingenieur zu ernennen.
Als der dreiste junge Mann mit zierlichen kleinen Kanonen, die nur noch zum Salutschießen dienen, sinnlos erscheinende Experimente anstellt, wird er zum Spott der Höflinge. Als er dann sogar tollkühn nach Rom reitet, um in den Archiven des Vatikans nach Schriften über Schießpulver zu forschen, schlägt der Spott in feindseliges Mißtrauen um. Aber weder Anfeindungen in Florenz noch ein feiger Mordanschlag in Rom können ihn beirren.
Der Smaragd der Medici: 1478: Noch immer spricht man an den Höfen Italiens voll Erstaunen von den Kanonen der Medici, mit deren Hilfe Florenz unter der Führung von Hauptmann Roderigo Leone und seiner Kanoniere die Festung Castelmonte erobert und dem Kirchenstaat eine empfindliche Niederlage zugefügt hat.
In Rom aber sinnt man auf Rache: Florenz muß vernichtet, der Erfinder der Kanonen, der junge Leonardo da Vinci, beseitigt werden. Das sind die erklärten Ziele des machthungrigen Papstes Sixtus IV. Und seines Neffen, des Grafen Girolamo Riario. Dieser ist Generalkapitän der päpstlichen Heere, der unter dem Deckmantel des frommen Dieners der Kirche vor keinem Mittel - auch nicht vor feigem Mord - zurückschreckt. So begibt sich Riario eines Tages in geheimer Mission nach Venedig, der mächtigen und reichen Republik, der Beherrscherin des Mittelmeerhandels. Rom braucht Verbündete.
Nicht der Schöpfer des Abendmahls und der Gioconda steht im Mittelpunkt dieser Romane, sondern der junge, kaum sechsundzwanzigjährige Leonardo da Vinci. €in tollkühner, waghalsiger Abenteurer, der mit beiden Händen gleichzeitig ficht, der jeden, noch so hinterhältigen Mordanschlag lebend übersteht. Der Erfinder, der Hauptmann Leone eine neue, eine künstliche Hand schafft. Und der Liebende, der in der sechzehnjährigen schönen Bianca Maria Visconti, eine Geliebte und unerschrockene Gefährtin bei seinen Unternehmungen findet. Kurz, ein unbekannter Leonardo da Vinci, der sein Wissen, sein Können und sein Glück an keine Macht der Erde verkauft, aber eben deswegen den Mächtigen Italiens um so gefährlicher erscheinen muß.