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Beschreibung
10C0146h
Artur Hailey
Hotel
Roman
Ullstein Verlag, 1966
Gebundene Ausgabe, 516 Seiten
Zustand des Buches: Gut (Schutzumschlag hat Risse)
Zum Inhalt:
Es ist Montag abend. In dem luxuriösen St. Gregory Hotel in New Orleans herrscht Hochbetrieb. Ein Kongreß mit vielen Delegierten tagt, Einzelgäste treffen in nicht enden wollender Folge ein, werden in die vorbestellten Zimmer eingewiesen. Alles klappt wie am Schnürchen: beim Empfang, auf den Etagen, in den weitläufigen Restaurationsräumen, in der Bar, in Küche und Keller. Wieder einmal ausverkauftes Haus und gute Einnahmen. Man könnte zufrieden sein.
Doch der Schein trügt. Unter der gleißenden Oberfläche knistert es, denn das Hotel befindet sich in finanziellen Schwierigkeiten. Noch ist es ein Privatunternehmen in der Hand eines alternden, eigenwilligen Mannes, der sich dem Zwang unumgänglicher Neuerungen nicht fügen will. Jetzt steht er aber vor der schicksalsschweren Entscheidung: Kapital aufnehmen? Anteile verkaufen? Die Unabhängigkeit aufgeben?
Von ihr ist nicht nur der Hotelbesitzer Warren Trent betroffen; auch seine Assistentin Christine Francis, eine tatkräftige, energische junge Frau, auf der eine persönliche Tragödie lastet, der tüchtige Geschäftsführer Peter McDermott, dessen Karriere im Schatten einer längst vergangenen Verfehlung steht, der bestechliche Chefportier Herbie Chandler, der im trüben fischende Hoteldetektiv Ogilvie und viele andere.
Aber auch Gäste dieses Hotels werden davon berührt. Nicht nur Curtis O'Keefe, Besitzer einer internationalen Kette von Hotels, der mit seiner schönen Reisebegleiterin Dodo Lash zu Kaufverhandlungen ins St. Gregory kommt, nicht nur der dekadente Herzog von Croydon und seine eiskalte Gattin, nicht nur der unscheinbare, bescheidene, zurückhaltende Gast Albert Wells, sondern darüber hinaus zahlreiche andere, die mit dem Hotel durch unsichtbare und mitunter geheimnisvolle Fäden verbunden sind.
Arthur Hailey, in Deutschland seit seinem Krankenhausroman "Letzte Diagnose" längst kein Unbekannter, hat hier einen lebensvollen, spannenden Roman geschrieben, der sich zu Recht über ein Jahr lang auf den amerikanischen Bestseller-Listen behauptet hat. Der Autor schildert hier Menschen und ihre Schicksale, an denen der Leser gebannt teilnimmt, gibt aber gleichzeitig aufschlußreiche Einblicke in das komplizierte und faszinierende Räderwerk eines Hotelbetriebes von internationalem Format.
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