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Einmischungen - Paul Wiens
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Beschreibung
09H0001h
Paul Wiens
Einmischungen
Publizistik 1949
-1981
Aufbau Verlag, 1. Auflage
1982
Gebundene Ausgabe, 282
Seiten
Zustand des Buches: Gut (Schnitt ist leicht nachgedunkelt)
Zum Inhalt:
Tagebuchnotizen, Interviews, Vor- und Nachworte, offene Briefe,
Reden, Porträts von Berufskollegen, Gelegenheitsgedichte und Filmlieder:
Publizistisches aus drei Jahrzehnten ist hier zusammengetragen.
Vom Zeitungsartikel bis zum Oratoriumstext: Paul Wiens sieht seine
Arbeiten als "Wortgebilde im Dienst", und seine "Dienstauffassung, mehr
aus dem Leben zugewachsen als aus der Dichtung", gebietet ihm, sich
einzumischen. Jeder kulturpolitische Anlaß ist ihm recht: öffentliche
Diskussionene, Kongresse innerhalb und außerhalb des Landes, Jubiläen
und Ehrungen von Künstlern, Anthologien junger Dichter, Buchausgaben
internationaler Lyrik, Umfragen.
Bei allem Spaß an der Polemik (denn "Aber" ist sein "liebster Laut")
immer auf Verständigung, bei allen Sprachexperimenten, bei allem
Wortwitz auf Verständlichkeit aus, demonstriert Paul Wiens lebendige
Zeitgenossenschaft.
Was die Sprache schon eingeheimst hat, das läßt sich im besten Fall
und bei angebrachter Gelegenheit wiederholen und würzig wiederkäuen. Das
ist - ohne Minderwertung - angewandte Dictkunst, Verkündigung und
Verbreitung der bereits weltum öffentlich angeschlagenen Frohen
Botschaft. Eine sinnvolle Arbeit, derer ich mich gern befleißige, wenn
der Tag es fordert. Nachts gehe ich Träumen nach, die manchmal aus den
Därmen steigen, manchmal zufallen aus unromantischen unirdischen Fernen.
Die zweite Herkunft empfinde ich als ebenso naturgegeben wie die erste.
Paul Wiens
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