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Um die Endlösung - Rudolf Hirsch
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Beschreibung
09H0001h
Rudolf Hirsch
Um die Endlösung
Prozessberichte
Greifenverlag zu Rudolstadt, 2.
Auflage 1984
Gebundene Ausgabe, 271
Seiten
Zustand des Buches: Gut (Cover hat Stoßstellen)
Zum Inhalt:
In dem Mordprozeß gegen Lischka, Hagen und Heinrichsohn berichtet
eine Zeugin, daß im August 1942 etwa 4000 Kinder im Alter von zwei bis
zwölf Jahren aus verschiedenen Lagern nach Drancy kamen, ein Schildchen
um den Hals mit ihrem Namen, ständig von einer Wolke Insekten umgeben -
krank, verwahrlost, verhungert, fast alle hatten die Ruhr. Eine
Kohlsuppe und Saft vom Sauerkraut war ihre einzige Nahrung. Für 4000
Kinder gab es nur vier Handtücher im Lager, 4000 Kinder - "kleine
Menschlein, die nicht richtig gelebt hatten" - warteten auf den
Abtransport in den Tod, herausgesucht von einem Prokuristen Lischka, von
einem Bürgermeister Heinrichsohn in die Waggons getrieben.
Rudolf Hirsch, der als Gerichtsreporter am Auschwitz-Prozeß in
Frankfurt am Main sowie am Lischka-Prozeß in Köln am Rhein teilnahm,
vermittelt in seinen authentischen Berichten ein erschütterndes Bild von
der Unmenschlichkeit faschistischer Massenmörder und von westdeutscher
Rechtsprechung.
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