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Erinnerungen an das Theaterleben / Hans Lohberg
Chordirektor, Kapellmeister und Komponist in Krefeld-Mönchengladbach
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57539 Fuerthen (Deutschland)
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Beschreibung
Vorwort Theaterleben wird von vielen Künst!ern gerne als "gehobene Form einer immerwährenden Nichtseßhaftigkeit" bezeichnet. Da ist sicherlich einiges Wahre dran, und wer auf häufige Ortswechsel verzichtet, gerät in Gefahr, auf unbedeutennder Position haften zu bleiben. Der Krefelder Hans Lohberg, von 1946 bis 1990 am Krefelder Stadttheater und an den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld/Mönnchengladbach als Chordirektor, Kapellmeister und Komponist tätig, hat diese Geefahr erkannt - und ist trotzdem seiner Heimatstadt treu geblieben. In bald viereinnhalb Jahrzehnten galt er als einer der verläßlichen Konstanten innerhalb eines vieelen Veränderungen unterworfenen Theaterbetriebs. Während viele Künstler - vom Choristen bis zum Generalmusikdirektor - Krefeld gerne (und erfolgreich) als Proovinz-Sprungbrett-Bühne benutzten, gehörte Lohberg zu denjenigen, die durch eine kontinuierliche Arbeit vor Ort für eine stete Qualitätssteigerung auch in der verrmeinlichen "Provinz" sorgten. Daß eine solche künstlerische Verbesserung im Fallle Krefelds meist gegen Wissen und Wollen der Kulturpolitik abläuft, zeugt von ihhrer echten Elementarkraft. Eine mittlerweile ein Jahrzehnt andauernde Beschäftigung mit Krefelds Muusikleben, die ihren bisherigen Höhepunkt in der Buchveröffentlichung "Musikleben und Komponisten in Krefeld - das 20. Jahrhundert" (Verlag Merseburger 1992) fand, hat zu dem Wunsche geführt, sich weiterhin mit Krefeld und seiner Musik auseinanderzusetzen: Arbeiten in öffentlichen und halböffentlichen Archiven nährren die Befürchtung, in einer mehr und mehr schriftlosen Kultur bald ohne Anhaltsspunkte für eine konkrete Erinnerung an das, was wir als "Musikleben" bezeichnen, zu sein. Die größte Gefahr eines Erinnerungsverlustes stellte ich im Bereich des städtischen Theaters fest, wo manche Ereignisse der Nachkriegszeit von der Dokuumentationslage her genauso schwer oder schlechter zu beschreiben sind als viel weiter zurückliegende Geschehnisse. Die "gehobene Form der Nichtseßhaftigkeit" ließ kein Archiv entstehen. Wer viel reist, wirft unnötigen Ballast schnell ab, vor allem, wenn dieser an die Leistungen der Vorgänger gemahnt. Gutes Dokumentationsmaterial findet sich in verschiedenene Krefelder Privatarchiven. Aber selbst derjenige, der es versteht, in Gedrucktem "zwischen den Zeilen" zu lesen, wird die Quintessenz häufig nicht finden. Umso erfreulicher ist es, daß sich Hans Lohberg bereiterklärt hat, in vielmonatiger Arbeit genau jenen Bereich des Krefelder Musiklebens aus seiner Erinnerung heraus zu beschreiben, der die größte Faszination ausströmt: das Theaterleben. Daß diese Erinnerungen eines Zeugen einer heute schnell in die Ferne rückenden Zeit zudem überaus lebenndig und heiter geschrieben sind, löst zusätzliche Freude aus. Verlag: Dohr * Jahr: 1993 * Einband: Hardcover * Ort: Köln * Auflage: 1.Auflage * Seitenzahl: 183 * Es kann vorkommen das Artikel (kurzfristig) gelöscht werden. •••••• Es können auch Mischbestellungen getätigt werden. •••••• Versandkosten bewegen sich bei größeren Bestellungen (pro Paket ) zwischen 4,50 € (1kg Ware) und 8,00 € (30kg Ware), wird bei der Bestellbestätigung von meiner Seite berechnet ••••••••••• In der Regel versende ich mit DPD ••• Ich versende aber auch bis 2 kg (4,50€ Päckchen ) an Packstationen, wenn bei schwereren- größeren Päckchen Packstation gewünscht wird muß ich den Versandpreis anheben •••• All angebotenen Waren sind, wenn nicht anders beschrieben in einem dem Alter entsprechenden Zustand. Besondere Mängel sind im Einzelfall angegeben.
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