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Holzschnittbuch Wilhelm Geißler Nr. 75/250 (1954) RAR!!

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scardanelli (106)
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Beschreibung
Das kleine Holzschnittbuch von Wilhelm Geißler. Herausgegeben und eingeleitet von Bernhard Wächter. Greifenverlag Rudolstadt 1955. 8°, illustr. Kt. mit montiertem Titelschild, 9S. Text + 28 Originalholzschnitte von Wilhelm Geißler. Das Buch erschien zum 60. Geburtstag des Künstlers und in Zusammenhang mit einer Ausstellung in den Museumsräumen der Heidecksburg (25.9.-23.10.1955). Für das Übertzugspapier fand der Original-Linolschnitt des Künstlers Verwendung. Von dem "kleinen Holzschnittbuch Wilhelm Geißlers" wurden 250 numerierte Exemplare hergestellt. Das Buch ist nicht im Handel erschienen. Das vorliegende Exemplar trägt die Nummer 75. Absolute Rarität!

"Wilhelm Geißler (* 29. September 1895 in Hamm; † 11. Februar 1977 in Wuppertal) war ein deutscher Grafiker und Maler.
Nach dem Besuch der Oberrealschule arbeitete er zunächst ein Jahr als technischer Zeichner, anschließend als Volontär bei einem Malermeister. Von 1913 bis 1916 studierte er an der Kunstgewerbeschule Düsseldorf und war dort Mitarbeiter des Wandmalers Hein Rüter. In diese Zeit fielen seine ersten Veröffentlichungen. In den Jahren von 1916 bis 1918 nahm Geißler als Soldat am ersten Weltkrieg teil. In dieser Zeit präsentierte er erstmalig seine Werke in einer Ausstellung des Gustav-Lübcke-Museums in Hamm. Von 1919 bis 1920 studiert Geißler bei A. Kolb an der Grafik-Akademie in Leipzig, anschließend wechselte er für die Jahre 1921 bis 1922 an die Kunstgewerbeschule München. Zwischen 1922 und 1929 lebte Geißler in Rudolstadt als Hausgrafiker des Greifenverlags. In diese Zeit fielen Ausstellungen in Kopenhagen, Hamm, Bochum, Aachen, Krefeld und Wuppertal. Am 5. Januar 1929 heiratete er Elfriede von Ponickau. 1930 siedelte das Ehepaar nach Köln um. 1934 gründete er in Köln die Woensampresse mit den Kölner Künstlern Franz M. Jansen (ausgeschieden 1939), Käthe Schmitz Imhoff, Peter Straußfeld, Anton Wolff und Irmgart Zumloh die sich als Woensam-Ring bezeichneten. Im gleichen Jahr schloss sich Rudi Rhein dem Woensam-Ring an. Die Woensampresse bestand aus den Künstler des Woensam-Rings und einem Förderkreis in dem man Mitglied werden konnte. Der Jahrebeitrag für die Mitgliedschaft betrug 15 Rm. Bis 1943 entstanden in Köln Wandbilder und Mosaiken für sakrale und profane Bauten. 1943 wurde Geißler Direktor der Meisterschule für das gestaltende Handwerk in Wuppertal. Wilhelm Geißler beteiligte sich u.a. an den internationalen Kunstausstellungen 1922 Kopenhagen, 1936 Warschau, 1937 Lyon, 1937 Peking, 1939 Chicago, 1942 Brüssel, 1952 Lakeland, Florida, 1965 Krakau, 1966 Wien, Graz und Linz, Grafik seit Goya, 1966 Washinghton, 1967 Göteborg, 1967 Karlsbad, Intergrafik, 1967 Budapest, Intergrafik, 1967 Warschau, Kulturpalast, 1968 Oslo, Kunstnernes Hus, 1968 Moskau, Puschkin-Museum, 1968 Leningrad, Eremitage, 1969 St. Niklaas (Belgien), Internationale Graphikschau. Außerdem war national beteiligt 1918 in Hamm, 1934 Berlin, 1934 Düsseldorf, 1935 Dessau, 1936 Leipzig, 1937 Karlsruhe, 1937 Wuppertal-Barmen, 1959 München, 1965 Berlin, Intergrafik 65, 1965 Solingen, 1965 Wuppertal-Barmen, 1966 Baden-Baden Der deutsche Holzschnitt, 1966 Wuppertal-Barmen, 1966 Hamm. 1966 Burg Ludwigstein und 1967 Berlin Intergrafik 67." (Quelle: Wikipedia)