Karl - Arnold - Haus
* Haus der Wissenschaften in Düsseldorf *
Wissenschaftliche Abhandlungen der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein - Westfalen
Band 19
Seit 1933 war Karl Arnold Miteigentümer eines Installationsgeschäfts in Düsseldorf. Während des Dritten Reichs beobachtete und verfolgte ihn die Gestapo, die ihn im Zusammenhang mit dem Attentat vom 20. Juli 1944 inhaftierte.
1945 beteiligte sich Arnold mit Hans Böckler an der Gründung der Einheitsgewerkschaften, des heutigen DGB, im Rheinland. Arnold saß dem Bezirk Düsseldorf vor. Von der amerikanischen Besatzungsmacht erhielt er die Tageszeitungslizenz für die christlich orientierte Rheinische Post, die noch heute im Teilbesitz seiner Nachfahren ist. 1956 wurde er Mitglied im wissenschaftlichen katholischen Studentenverein Unitas Reichenstein Aachen. 1958, kurz vor seinem Tod, wurde er als Nachfolger von Jakob Kaiser zum Vorsitzenden der CDU-Sozialausschüsse gewählt. Am 29. Juni 1958 starb er an Herzversagen während des Landtagswahlkampfes, in dem er Spitzenkandidat seiner Partei war.
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