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Fachbuch: Wilhelm Wagenfeld
Wesen und Gestalt
der Dinge um uns
Der vorliegende Sammelband von 13 Schriften Wilhelm Wagenfelds aus den Jahren 1936 bis 1948 ist auch in der Neuauflage aus dem Jahr 1990 eine gesuchte Rarität von Designkennern und Designsammlern.
Das Buch wurde in der originalen Ausgabe im Jahr 1948 von Eduard Stichnote in Potsdam verlegt. Für mindestens 2 Generationen "Formgeber" in Ost und West fanden in Wagenfelds Aufsätzen und Vorträgen Bestätigung oder Ermutigung zur Neuorientierung Ihrer Arbeit in der Industrie.
Absolutes Highlight für Enthusiasten von Werkbund und Bauhaus.
Über Wilhelm Wagenfeld, * 15.04.1900 in Bremen, † 28.05.1990 in Stuttgart:
Der deutsche Industrie- und Gebrauchsdesigner Wilhelm Wagenfeld zählt zu den Pionieren des Industriedesigns und war sowohl Schüler als auch Lehrer am Bauhaus.
Biografie
Wagenfeld machte eine Lehre in der Bremer Silberwarenfabrik Koch & Bergfeld und besuchte die Hanauer Zeichenakademie, bevor er 1923 als Silberschmied-Geselle am Bauhaus in Weimar aufgenommen wurde. In den dortigen Werkstätten entstand 1924 unter seinem Lehrer László Moholy-Nagy der Entwurf für die Lampe WG24. Die zeitlose Tischleuchte mit der halbkugelförmigen Glasglocke, auch als „Wagenfeld- oder Bauhaus-Leuchte“ bekannt geworden, entwarf er zusammen mit Karl J. Jucker. Sie ist bis heute einer der bekanntesten Wagenfeld-Entwürfe.
Von 1928 bis 1930 leitete er am Bauhaus die Metallwerkstatt. Es folgte die freie Mitarbeit für das Jenaer Glaswerk Schott & Gen. In dieser Zeit entstanden so bekannte Entwürfe wie z. B. das Teeservice aus feuerfestem Glas, das zum Klassiker wurde und bis heute produziert wird.
1931 bis 1935 Professur an der Staatlichen Kunsthochschule Grunewaldstraße in Berlin. Danach übernahm er die künstlerische Leitung der Vereinigten Lausitzer Glaswerke in Weißwasser. Durch die Zusammenarbeit mit Charles Crodel fanden die Arbeiten für die Vereinigten Lausitzer Glaswerke (VLG) Zugang zu Museen und Ausstellungen. Crodel entwickelte dazu teilweise patentierte Dekorationsverfahren für die Massenproduktion.
Im Zweiten Weltkrieg wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und musste aufgrund seiner Weigerung, der NSDAP beizutreten, an die Ostfront. Nach der Rückkehr aus der sowjetischen Kriegsgefangenschaft hatte er für kurze Zeit eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste Berlin inne.
1954 ging er nach Stuttgart und machte sich dort selbständig. Er gründete die „Werkstatt Wagenfeld“, die er bis 1978 betrieb. Seine Auftraggeber waren namhafte Hersteller von Gebrauchsgütern wie beispielsweise WMF, Braun oder Rosenthal. Nur wenige seiner über 600 Entwürfe, vorwiegend in Glas und Metall, werden als sog. "Design-Klassiker" bis heute produziert. Umso mehr befinden sich jedoch in zahlreichen Sammlungen namhafter Museen. Sein Design zeichnete sich durch zeitbeständige Gestaltung und zeitgemäße Funktionalität aus und war seinerzeit stilprägend.
Auszeichnungen (Auswahl):
1937: Goldmedaille der Weltausstellung Paris
1940: Grand Prix der Triennale Mailand
1957: Grand Prix der Triennale Mailand (für Gesamtschaffen)
1965: Ehrenmitglied der Akademie der Künste Berlin
1968: Heinrich-Tessenow-Medaille
1968: Ehrenmitglied des Deutschen Werkbundes Berlin
1968: Ehrengast der Villa Massimo Rom
1969: Bundespreis „Gute Form“ (für Trinkservice „Greif“)
1982: Bundespreis „Gute Form“ für die Wagenfeld-Leuchte
Bitte beachten Sie auch die weiteren Angebote über Wilhelm Wagenfeld.
Auf dem Bild sehen Sie das Buch. Ihr Exemplar wurde nicht für Fotos genutzt und ist noch ungelesen.
Autor: Wilhelm Wagenfeld
Verlag: Worpsweder Verlag / Beste Zeiten Verlagsgesellschaft, Bremen
Erstauflage: 1948 im Verlag eduard Stichnote, Potsdam
Auflage: Neuauflage 1990
Seitenanzahl: 160 Seiten
Buchart: Broschur
Abbildungen: keine Abbildungen
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-922516-67-X
ISBN 13: 978-3-922516-67-5
Größe: ca. 137 x 205 x 17 mm
Gewicht: ca. 300 Gramm
Zustand: neu, ungelesen, eingeschweißt
Besonderheit: Restauflage, des bereits lange ausverkauften Buches
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