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Fachbuch: Die Rosenthal Story 1879-1979
Autoren: Hermann Schreiber, Dieter Honisch, Ferdinand Simoneit
Geniales Buch über den Rosenthal Konzern, Kunst, Porzellan usw. Für jeden Sammler ein Standardwerk. Es erschien zum 100jährigen Jubiläum des Rosenthal-Konzerns 1979 und ist im Handel nicht mehr erhältlich.
Es handelt sich um eine gebundene Ausgabe in edlem Leinen mit Papierhülle sowie Pappschuber mit zahlreichen Fotos und Informationen auf 227 Seiten zum Unternehmen, deren Besitzer und dessen Porzellan-Erzeugnisse.
Klappentext:
100 Jahre Rosenthal. Ein Jubiläumsbuch. Aber kein übliches. Ungewöhnlich, wie die Entwicklung der Firma, war auch der Weg zu diesem Buch.
Drei namhafte Autoren beschreiben, durchleuchten, analysieren und kritisieren. Keine Laudatio also auf Unternehmer und Unternehmen. Kein Bericht von Hof-Poeten. Weder ein historisch komplettes, noch ein Jubel-Buch.
Hermann Schreiber, 15 Jahre "Spiegel" - Reporter, Buch- und Fernseh-Autor, seit Frühjahr 1979 Chefreporter des Magazins "Geo", und 1966 mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet, schrieb das Psychogramm von Vater und Sohn Rosenthal. Zwei Lebensbeschreibungen, unterschiedlich durch Zeit und geschichtliches Umfeld verlaufend und dennoch voller Parallelen. Beide geprägt durch Erlebnisse in früher Jugend, Unruhegeister, getrieben vom Drang nach Neuem, nach Unternehmungen, nach Abenteuern. Vater wie Sohn drückten in ihrer Zeit dem Unternehmen ihren Stempel auf. Beide über die unternehmerische Tätigkeit hinaus engagiert, sozial, politisch, kulturell. Auf beide trifft zu: "Reicher Junge, armer Hund".
Dieter Honisch. Direktor der Nationalgalerie Berlin. Professor mit Lehrauftrag an der Akademie der Künste in Berlin, nannte seinen Beitrag: "Kunst gebrauchen - Versuch einer Analyse von Kunst und Design bei Rosenthal". Inhalt, Anspruch, Ziel, aber auch Irrwege des Rosenthal Konzepts werden von ihm durchleuchtet. Die Rosenthal Studio-linie, die Relief~Reihe, die limitierten Kunst-Reihen. Aber auch die fortschrittliche Industrie-Architektur, die kulturellen Veranstaltungen des Rosenthal Feierabends, die Stiftung von Design- und Kunst-Preisen.
Dazu Honisch: "Aus der Forderung, Kunst und Leben zu verbinden und dem Postulat von Walter Gropius, dass Kunst und Technik wieder eine Einheit werden müsse, folgerte Rosenthal logisch, dass auch die Trennung von Kunst und Design zu überwinden sei, um Produkte zu gewinnen, die genau die menschliche Dimension und Ausstrahlung haben, die einer reinen und auf sich selbst gestellten Kunst ebenso abgehen, wie dem sich nur in seiner Funktion erschöpfenden Gegenstand..."
"Erst wenn das neue Produkt auch einen neuen Konsumenten heranbildet und sich nicht lediglich bestehenden Bedürfnissen anpasst, wird die Forderung von Malewitsch, "unsere Welt in die menschliche Ebene zu heben" erfüllt sein und damit eine programmatische Zielsetzung Wirklichkeit werden, der sich Rosenthal voll und ganz verschrieben hat. Diese Ziele gilt es zu erreichen mit den besten künstlerischen Kräften unserer Zeit, weil, wie Philip Rosenthal in seiner Jubiläumsansprache bekannte: in der Geschichte nur kulturellen und materiellen Wert behalten hat, was original und aus der Zeit heraus entstand".
Ferdinand Simoneit, lange Jahre "Spiegel" - Korrespondent, Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins "Capital" und jetzt Redaktions-Direktor des Auto-Magazins "auto motor und sport", verfolgt die wirtschaftliche Entwicklung der Rosenthal AG von ihrer Gründung durch Geheimrat Philipp Rosenthal im Jahre 1879 an, von einem Aschenbecher, der am Anfang stand und ein Renner wurde, bis zum heutigen 500-Millionen-Umsatz-Unternehmen, das Porzellan Haushaltssteingut, Glas, Besteck und Möbel und technische Keramik herstellt. Heute geleitet vom Sohn des Firmengründers Philip Rosenthal. Auch das ist ungewöhnlich: Zwei Generationen in 100 Jahren. Der Titel von Simoneits Beitrag: »Rosenthal und Rosenthaler".
In diesem Buch geht's also richtig ab!! Diverse Lobeshymnen auf Ph. Rosenthal jun. nicht ausgeschlossen (entgegen dem Klappentext!).
Ich will mal in eigenen Worten beschreiben, was man lesen und vor allem auf den großformatigen Bildern sehen kann:
Bilder und Portraits von Philipp Rosenthal jun. und sen. aus dem ganzen Leben sowie je ein Lebenslauf
Bilder von Familie Rosenthal jun. und sen.
Rosenthal Künstlertreffen
Gropius: als Industrie-Architekt (Rosenthal am Rotbühl, Glaswerk Amberg) und Entwerfer von Formen wie TAC
Rosenthal Werke und Schloss Erkersreuth
Ferdinand Liebermann: Figur Capriccio 1911, Faunbüste Schreck
Gerhard Schliepstein: Figur Musik, Ruhende
Ernst Wenk: Figur Schlafendes Mädchen
Raymond Peynet Figur Flötenspieler (?)
Björn Wiinblad: Figur Jongleur und Leuchterfrau (Steinglasur)
Künstler bei der Arbeit: Paolozzi, Wirkkala, Wiinblad, Riedel, Sarpaneva, Ernst Fuchs, Vasarely, Mavignier, Ris u.v.m.
Rosenthal Relief-Reihe (ziemlich ausführlich) und Rosenthal Objekte
Jahresteller, Künstlertische, Limitierte Objekte, Möbel
Formen:
Maria
Donatello
Barock
Pompadour
Sanssouci
Form 2000
Form E
Berlin
Variation
Romanze
Zauberflöte
Suomi
Century
Kaari
Duo
Zaubersee
Kummet
Pollo
Kurve
Rosenthal technisches Porzellan, Isolatoren, Chemie usw...
verschiedene Rosenthal-Marken in Übersicht
verschiedene Rosenthal Messestände und Studio-Haus - Ansichten mit echten Raritäten (70er Jahre auf Nierentischen usw...)
100 Jahre Rosenthal - Festivitäten, Regenbogenhaus
Auf den Bildern sehen Sie das Buch. Ihr Exemplar wurde nicht für die Fotos genutzt und ist noch ungelesen.
Autoren: Hermann Schreiber, Dieter Honisch, Ferdinand Simoneit
Verlag: Econ Verlag, Wien / Düsseldorf
Erscheinungsjahr: 1980
Auflage: Erstauflage
Seitenanzahl: 227 Seiten
Bilder: 117 s/w; 154 farbige
Buchart: gebunden, Glanz-Leinen
ISBN 10: 3-430180-49-X
ISBN 13: 978-3-430-18049-8
Größe: ca. 230 x 280 mm (ohne Schuber)
Zustand: neu, ungelesen
Besonderheiten: im Original Pappschuber, in Folie
Hier für nur 39,80 EUR.
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