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Fachbuch: Das Bauhaus Weimar, Dessau, Berlin 1919-1933

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Fachbuch: Das Bauhaus
Weimar, Dessau, Berlin 1919-1933
Autoren: Hans M. Wingler


Klarheit, Sachlichkeit und Zweckmäßigkeit, das Zusammenwirken von Kunst, Industrie und Handwerk sowie die umfassende Gestaltung des Lebensalltags durch Design – die Ideen der Bauhaus-Bewegung bestimmen bis heute unsere Vorstellung von gutem Geschmack.

Die umfassende Gesamtdarstellung von Geschichte, Künstlern und Arbeitsweise des 1919 von Walter Gropius gegründeten Bauhauses, deren Genauigkeit nie wieder erreicht wurde.

Klappentext

Winglers Buch ist schon äußerlich ein gewichtiger Band. Aus seinen Abbildungen wird deutlich, wie vielfaltig die Tätigkeit der Bauhäusler war - wie viel von ihnen geplant, erfunden und ausgeführt wurde, wovon manches längst in das allgemeine Bewußtsein eingegangen ist, soweit es sich um Gegenstände des täglichen Gebrauchs handelt. Stahlrohrsessel, metallene Geräte, die allseits bekannten "Bauhaus-Tapeten" sind darunter; denn eins der Hauptanliegen von Gropius und seinen Mitarbeitern war das Entwerfen praktisch-brauchbarer, industriell verwertbarer Formen, wie sie das heraufkommende Massenzeitalter verlangte. Der Verfasser, Hans Maria Wingler, Direktor des Bauhaus-Archivs, dessen Gründung auf eine Anregung von Gropius im Jahre 1960 erfolgte - Wingler also hat mehr als 50 000 verschollene oder verloren geglaubte Dokumente aus der Bauhaus-Arbeit wiederentdeckt, gesammelt und gesichtet. Gropius hat Wingler bei seiner Forschungs- und Sammeltätigkeit unterstützt, so daß die Dokumente einen lückenlosen Bericht über das Gesamtphänomen Bauhaus abgeben. Im Anhang findet man dazu namentliche Verzeichnisse der Studierenden in den verschiedenen Perioden Weimar und Dessau, dann eine ausführliche Bibliographie über die "Bauhaus-Schriften" und die Veröffentlichungen der Bauhaus-Meister sowie die gesamte Sekundär-Literatur, mit der der weltweite Einfluß der Bauhaus-Arbeit bewiesen wird.

Winglers Bauhaus-Dokumentation dürfte eine der wichtigsten Veröffentlichungen zur Zeit- und Kulturgeschichte im 20. Jahrhundert sein. Nicht nur Architekten und Künstler, sondern alle, die unsere Gegenwart mit wachem Auge erleben, werden an dieser Veröffentlichung Belehrung, Bestätigung und nicht zuletzt Freude finden.
Norddeutscher Rundfunk, Hamburg

Aus der verschwenderischen Zahl der Bildtafeln und Textillustrationen ersteht das Bauhaus und seine Arbeit förmlich vor unseren Augen! Die Gebäude, die einzelnen Werkstätten, deren Atmosphäre zu spüren ist, Werke der Meister und Schüler, Schriftstücke, Flugblätter, Handschriften, Reproduktionen aus zeitgenössischen Publikationen, Porträtfotos der Meister und vieler Gesellen, Fotos, die eine Vorstellung des Lebens geben, das sich im Bauhaus abgespielt hat.

Die Dokumente konfrontieren den Leser unmittelbar mit den Dingen, um die es sich beim Bauhaus gehandelt hat. Hier erscheinen die Ideen, die Ziele, die Methoden, die Ausprägungen der Aktivitäten noch einmal in all ihrer Unmittelbarkeit; und auch in der gehobenen Sprache der Programme, Manifeste und Lehrpläne, in der Diktion der Akten und Verträge, im Ton persönlicher Aufzeichnungen aus Briefen und Tagebuchnotizen und in vielen Aufsätzen, die zum Teil aus verborgenen Quellen hervorgezogen sind. In der Reproduktion von Handschriften, Flugblättern, Stempeln, Illustrationen aus originalen Bauhaus-Publikationen sehen wir, wie diese Dinge ausgesehen und wie sie ihr optisches Bild im Lauf der Entwicklung des Bauhauses selbst verändert haben.
Südwestfunk, Baden-Baden

Klappentext

Zur 2. Auflage (1968)

Diese Veröffentlichung dient in erster Linie der Dokumentation. Sie macht mit den - im eigentlichen wie im übertragenen Sinn - wesentlichen Tatsachen der Geschichte des Bauhauses bekannt und fügt zu den aktenkundigen Fakten den Kommentar. Eine These darzulegen und zu begründen, war nicht das Ziel. Das Urteil über die Leistungen des Bauhauses wird - ein Zeichen seiner Lebendigkeit - noch auf lange Sicht hinaus Schwankungen unterworfen sein. So waren denn für die Darstellung allein verbindlich die Ergebnisse der Quellenforschung. Es wäre zu begrüßen, würde das hier ausgebreitete Material zu weiteren geistesgeschichtlichen Studien benutzt.

Die Anregung, die Geschichte des Bauhauses zu untersuchen, ging aus von Dr. Emil Rasch (Osnabrück). Daß dieses Buch zustande kommen konnte, ist von ihm in der großzügigsten Weise ermöglicht worden. Die Verwirklichung des Vorhabens, eine möglichst solide Basis zu schaffen, ist vor allem von Professor Walter Gropius (South Lincoln) gefördert worden. Dank seinem Vertrauen und seiner Befürwortung konnten Quellen erschlossen werden, die sonst ungenutzt geblieben wären. Neben ihm haben Professor Ludwig Mies van der Rohe (Chicago) und viele andere ehemalige Meister und Schüler des Bauhauses und ihre Angehörigen diese Arbeit unterstützt. Wertvoll war auch die kollegiale Hilfe, wie sie insbesondere vom Busch-Reisinger Museum of Germanic Culture in Cambridge (Massachusetts) und vom Museum und dem Landeshauptarchiv in Weimar gewährt worden ist.

Die langwierigen Studien und ausgedehnten Reisen sind finanziell vor allem durch die Rockefeller Foundation (New York), durch den damaligen deutschen Bundespräsidenten Theodor Heuss (Bonn und Stuttgart), den Verein Industrieform (Essen) und die Tapetenfabrik Gebr. Rasch & Co. (Bramsche) ermöglicht worden.

In der Zeit seit dem Erscheinen der deutschen Erstausgabe dieses Buches im Jahre 1962 konnten einige Verbesserungen und Vervollständigungen vorgenommen werden. In der vorliegenden zweiten Ausgabe mußte - aus drucktechnischen Gründen - zwar der Bildteil unverändert bleiben, doch konnten die Listen der Studierenden des Bauhauses und die Bibliographie ergänzt werden, Sachangaben wurden präzisiert; vor allem aber ergab sich die Möglichkeit, zum dokumentarischen Teil ein Kapitel über das von Moholy-Nagy in Chicago 1937 gegründete "New Bauhaus" und dessen Nachfolge-Institutionen, die "School of Design" und das "Institute of Design", hinzuzufügen. Ausführlicher soll das amerikanische Experiment in einer eigenen Monographie dargestellt werden. Die Anregung, die Untersuchungen zur Geschichte des Bauhauses auf dessen Nachfolge in Amerika auszudehnen, ging von John D. Entenza aus, dem Direktor der Graham Foundation (Chicago), die für die Recherchen eine großzügige Beihilfe gab. Bei den Nachforschungen erwiesen sich als besonders hilfreich Professor Sibyl Moholy-Nagy (New York), Professor Serge Chermayeff (New Haven), Professor Jay Doblin (Chicago), Mrs. Marli Ehrman (Oak Park, Illinois) und die Professoren Richard Koppe, Elmer Ray Pearson und John Walley (alle in Chicago). Außer ihnen, die in beträchtlichem Umfang Material zur Verfügung stellten, haben auch zahlreiche andere ehemalige Lehrer und Schüler wertvolle Auskünfte und Hinweise erteilt.

Der Dank gebührt allen Genannten und Ungenannten, die zu dieser Publikation beigetragen haben. Er wird auch im Namen des Bauhaus-Archivs (Darmstadt) ausgesprochen, das 1960 im Zusammenhang mit den Vorbereitungsarbeiten zu diesem Buch - nicht zuletzt dank der Unterstützung, die Professor Gropius diesem Gedanken zuteil werden ließ - gegründet werden konnte. Diese Arbeiten haben dem Bauhaus-Archiv, insbesondere während der ersten Jahre seines Bestehens genutzt, zugleich wurde es selbst zu einer Voraussetzung für ihre systematische Weiterführung.

Zur 3. Auflage (1975)

Die dritte Auflage bringt gegenüber der zweiten eine Reihe von Verbesserungen. In der Liste der ehemaligen Studierenden des Bauhauses wurden die Namen, soweit möglich, ergänzt und korrigiert; den Datumsangaben wurden neueste Erkenntnisse zugrunde gelegt.

Seit dem Erscheinen der zweiten Auflage starben zahlreiche ehemalige Mitglieder des Bauhauses, unter ihnen Walter Gropius und Ludwig Mies van der Rohe, und Bauhaus-Freunde wie Dr. Emil Rasch. Das Bauhaus-Archiv verlegte seinen Sitz von Darmstadt nach West-Berlin, wo es ein noch von Walter Gropius entworfenes eigenes Gebäude erhalten wird. Dieses Buch kam inzwischen auch in Englisch, Japanisch und Italienisch heraus, und eine spanische Ausgabe wird vorbereitet. Bei der bislang umfassendsten Bauhaus-Wanderausstellung, die zwischen 1968 und 1971 in neun Städten Westeuropas, Nord- und Südamerikas und Ostasiens gezeigt worden ist, wurden über achthunderttausend Besucher gezählt. Das Interesse am Bauhaus wuchs, und es wächst offenbar weiterhin. Die zunehmende zeitliche Entfernung vom Bauhaus hat dieses, wie wir meinen, nicht patiniert - es bleibt ein Gegenstand höchst lebendiger Auseinandersetzung.

Hans M. Wingler

Das komplett, sehr lange Inhaltsverzeichnis, finden Sie auf unserer Homepage oder kann Ihnen per E-Mail zugesendet werden.

Sie erhalten selbstverständlich ein neues, ungelesenes Exemplar.

Autor: Hans M. Wingler
Verlag: DuMont Buchverlag, Köln
Auflage: 5. Auflage 2008 (sofern zwischenzeitlich erschienen, ggfs. auch neuer)
Seitenanzahl: 588 Seiten
Buchart: Hardcover
Abbildungen: mit zahlreichen zum Teil farbigen Abbildungen im Text und auf Tafeln
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-8321-7153-3
ISBN 13: 978-3-8321-7153-7
Größe: ca. 290 x 249 x 43 mm
Gewicht: ca. 3.100 Gramm
Zustand: neu, ungelesen
Besonderheit: absolutes Standardwerk zum Bauhaus

Ehemaliger Verlagspreis: 92,30 Euro. Hier für nur 39,95 EUR.

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