Leas Geschichte beginnt im menschenüberfüllten, farbenprächtigen aserbaidschanischen Baku, wo sie als Tochter ihrer jüdischen Mutter Zelda Perlstein und ihres armenischen Vaters Akop Tschachmachtschew auf die Welt kommt.Die Kriegsjahre werden sie nach Baschkirien, dann nach Stalingrad führen. Später wird sie viele Jahre in Prag verbringen, von dort mit ihrer Familie nach Hamburg gelangen.
Der Stoff ist offen autobiographisch - Lea ein literarisches Alter Ego der Autorin Rada Biller, de über all die Jahre hinweg in geschliffenen literarischen Impressionen ihre Erfahrungen festgehalten hat. Aus den vielfätigen Mosaiksteinen hat sie behutsam den Roman eines Lebens zusammengesetzt, dessen Leitmotive Verlust und Neubeginn sind.
Das Buch ist als Mängelexemplar gekennzeichnet. Es hat eine winzige Einstanzung auf der Rückseite, ist aber sonst in einem sehr guten Zustand.