Trinkwasser in Ordnung ?
Wasserwechsel fällig ?
Osmose-Wasser in Ordnung ?
Harze im Vollentsalzer verbraucht ?
Unser Profi-Leitwert-Messgerät 2004CD
ist eines der genauesten und fortschrittlichsten Geräte die
derzeit verfügbar sind. Durch die enorme Messbandbreite von
0µS -200mS und 0-132.000 PPM kann es praktisch universell
eingesetzt werden. Ein
speziell für dieses Gerät entwickelter microprozessorgesteuerten
LSI-Schaltkreis sorgt für hohe Messgenauigkeit
und schnelle Messzeiten. Mit der externen Sonde erreichen
Sie bequem jeden Messpunkt.
Weitere Qualitätsmerkmale dieses Gerätes sind Speicherung
und Abruf der gemessenen Maximum / Minimum-Werte
einer DATA-HOLD Funktion um den aktuellen Wert
am Display zu fixieren, Messwertspeicherung,
Auto-Shut-off sowie einer seriellen RS-232
PC Schnittstelle für den Datenexport. Hierzu sind
optional Software und ein Datenkabel zum Anschluss an den PC erhältlich.
Das Gerät ist ausgestattet mit einem sehr kompakten und strapazierfähigen
Gehäuse, welches leicht zu transportieren und bedienen ist.
Das Gerät wird mit Transportkoffer geliefert.
Idealer
Einsatz in Aquaristik, Produktionsbereich Trinkwasser, Sauberkeit
von Schwimmbad- und Pool, Wassertest, Boilerwasser, Haushalt,
Büro, Aquarium, Lehrmittel für Physik- und Chemieunterricht, Galvanik,
ionisiertes Wasser und Labor.
EC
/ TDS / Leitwert / Leitfähigkeit in der Praxis
In der Aquaristik ist der Leitwert (Leitfähigkeit) neben dem
pH-Wert eine wichtige Kenngröße für die Wasserqualität.
Mit diesem EC-Meter können Sie die Qualität des Reinwassers
aus Ihrer Osmose-Anlage oder Vollentsalzer prüfen oder die
Qualität Ihres Aquariumwassers / Verschnittwassers beim Wasserwechsel
(WW).
Beispiel
1:
Die Messung im Süßwasser-Aquarium ergibt 600 µS/cm,
im Leitungswasser aber 300 µS/cm. Damit wird ein Teilwasserwechsel
fällig.
Beispiel
2:
Prüfen Sie die Qualität ihres Wassers selbst. Als Richtwerte
für Wasser gilt im Allgemeinen:
Wasser bis 120 µS als sehr gut entschlackend und ist der
Gesundheit förderlich. Von 300 - 600µS ist das Wasser
eher belastend und ab 600 µS ist es als schlecht zu bezeichnen.
Beispiel
3:
Bei der Kontrolle im Seewasserbecken ergeben sich 53000 µS/cm.
Aus den gängigen Leitfähigkeits-tabellen von Seewasser
(bei 25°C) liest man eine Salinität 35 Promille mit 53,8
(mS/cm) ab. Das Seewasser ist in Ordnung.
Beispiel
4:
Bei der Kontrolle Ihres Permeat einer Umkehrosmose-Anlage erhalten
Sie einen Messwert von 20 µS/cm. Das Permeat ist also in
Ordnung.
Was
ist eigentlich die elektrische Leitfähigkeit ?
Bei
vollentsalzten Wasser, das kein gelöstes CO2 enthält,
mißt man die Leitfähigkeit Null (tatsächlich hätte
es 0,055 µS/cm). Das entspricht der Eigenleitfähigkeit
des Wassers (H-Ionen und OH-Ionen dissoziieren). In der Aquaristik
gilt: Vollentsalztes Wasser hat praktisch keine Leitfähigkeit.
Die Zugabe eines Teelöffel Kochsalz (10g) in einen Liter
vollentsalzten Wasser verursacht einen Wert von 15000 µS/cm.
Das Kochsalz (NaCl) löst sich vollständig in Natriumionen
(Na+) und Chloridionen (Cl-) auf und damit wird eine Ionenleitung
erzeugt.
Beim Leitungswasser sind es somit die gelösten Salze, die
Ionen bilden und damit eine elektrische Leitfähigkeit verursachen.
Hier vorallem die Härtebildner Calcium und Magnesium, die
Kationen bilden, und die dazugehörigen Anionen Hydrogencarbonat,
Sulfat und Chlorid.
Über
die Messung des elektrischen Widerstands (R) kann der reziproke
Widerstand also der Leitwert (G = 1/R) bestimmt werden. Er wird
in der Einheit Siemens (S) oder Mikrosiemens (µS) angegeben.
Multipliziert mit der Zellkonstante des EC-Meters ( Abstand/Fläche
= k), erhält man die elektrische Leitfähigkeit (L =
k x G). Sie wird in der Einheit Siemens pro Meter (S/m) oder Mikrosiemens
pro Zentimeter (µS/cm) angegeben. Viele Messgeräte
haben eine Konstante k=1 damit ist der Leitwert (G = 1/R) zahlenmäßig
fast identisch mit der elektrischen Leitfähigkeit L. Hier
liegt auch der Grund für die Verwechslungen von elektrischer
Leitfähigkeit mit dem Leitwert
Was ist ein TDS-Meter oder TDS-Bestimmung durch Leitfähigkeit
Es
gibt Messgeräte, die das Messergebnis in ppm (mg/L). In wässrigen
Lösungen verhält sich die Leitfähigkeit direkt
proportional zur Konzentration gelöster Feststoffe (Salze).
Damit gibt es eine gute Annäherung für das Verhältnis
elektrische Leitfähigkeit zu gelösten Feststoffen (TDS=
Total Dissolved Solids):
2µS/cm
entsprechen 1 ppm (mg/L) (parts per million)
1 ppm = 1 mg/L (Messeinheit für TDS)
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