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Der Mann, der nach Chicago ging" von Richard Wright
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Beschreibung
In sieben Kurzgeschichten (enstanden zwischen 1937 und 1959) und einer autobiographischen Erzählung (1945) gestaltet der amerikanische Autor Richard Wright exemplarisch die Schicksale von acht schwarzen Männern im Spannungsfeld von Rassenkonflikten. Er erzählt von ihren Leiden und Sehnsüchten und zeichnet mit Gespür für die sozialen und psychischen Folgen der Rassendiskriminierung ein bewegendes Bild von der Lage Schwarzer im Amerika der dreißiger und vierziger Jahre. So zeigt er in seinen lange vor dem Aufschwung der Bürgerrechtsbewegung entstandenen Short Stories Schwarze, die sich nicht mehr nur als angepaßte, resignierte Opfer sehen, mag ihr Protest auch ins Leere zielen und ihr Ausweg aus dem Dilemma in der Flucht vor den eigenen Ängsten bestehen. Die bald tragischen, bald grotesken Situationen, in die sie im offen rassistischen Süden der USA, in den nach außen toleranten Metropolen des Nordens und bei Begegnungen mit Weißen in Afrika und Europa kommen, spiegeln häufig Wrights eigene Erlebnisse wider, die er als "Black Boy" am Mississippi, Hilfsarbeiter in Chicago und Emigrant in Paris hatte. Durch die eindringliche Gestaltung seiner Erfahrungen beweist sich erneut, daß Wright auch in seinen Kurzgeschichten ein sensibler Beobachter und aufrüttelnder Chronist der amerikanischen Realität gewesen ist, einer Realität, in der man Schwarzen noch heute jene Bürgerrechte verwehrt, für die er mit seinem ganzen Werk eingetreten ist. Der Titel der Originalausgabe lautet: "Eight Men". Das Buch (Erstausgabe) wurde von Richard Wright geschrieben und ist 1985 im Verlag Volk und Welt, Berlin erschienen. Das Buch befindet sich in einem guten Zustand !!! Es besteht kein Widerrufsrecht nach EU-Recht, da es sich um einen Privatverkauf handelt !!!
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