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Die Bosheit im Herzen... Namibia Herero Genozid
Briefe u Tagebücher von Nama - Häuptling Hendrik Witbooi
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Beschreibung
Americana
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Toubab
Pippa (Hg.): Von der Bosheit im
Herzen der Menschen Hendrik
Witbooi und die schwarz- weiße Geschichte Namibias. Dickes,
reichlich bebildertes Buch im Sonderformat 20x20x1,5 cm.166 Seiten. Edition
Maagani yegitata. Medizin gegen das Vergessen. Der Grüne Zweig 240 2004 ISBN-
3-922708-31-5
„Ich höre und sehe von den Menschen Dinge, die
mir unmöglich und weder gut noch recht erscheinen.“ (Hendrik
Witbooi)
Ein Grundkurs in deutsch-
namibischer Geschichte. Vor 120
Jahren erklärten die Deutschen Südwest- Afrika zu ihrem ersten „Schutzgebiet“.
Vor 100 Jahren (1904) wehrten sich die Menschen vor Ort. Der
„Aufstand“ der Herero und der jahrelange Guerillakrieg der Nama richteten sich
gegen die brutale Kolonialunterdrückung, den ersten deutschen Völkermord
und die Errichtung der ersten deutschen Konzentrationslager (inkl. medizinischer
Menschenversuche). Eine bei uns heute verdrängte Generalprobe für die
Widerlichkeiten des Dritten Reiches- für uns fingen die Bösen Deutschen ja erst
mit Hitler an...
Bei den hier dokumentierten
Aufzeichnungen des Nama- Häuptlings Hendrik Witbooi handelt es sich um die
einzige zeitgenössische Darstellung von erlebter Gewalt und dem Widerstand aus
Sicht der Unterdrückten.
Der
Herausgeber hat viele dieser Briefe und Tagebuchaufzeichnungen in ihren
zeitlichen, geographischen und politischen Kontext gestellt und sich dabei auf
eine Fährten- und Spurensuche der tragischen Auswirkungen des deutschen
Kolonialismus in Literatur, Archiven und vor Ort gemacht.
So wird
hier erstmals die traurige Geschichte der Musik- und Drogenkultur Südwest-
Afrikas dokumentiert. Landraub, zwischen- ethnische Konflikte, Verlust
traditioneller Lebensformen und Werte, Ausrottung von Musik und weitere
Tragödien waren die direkten Folgen (der Kolonialisierung). Aus ihnen
resultieren die heutigen Probleme für die Nachfahren von Tätern und Opfern, aus
unterschiedlichen ethnischen Zugehörigkeiten eine namibische Nation zu bilden.
Deutschland
drückt sich bis heute vor einer Entschuldigung; „nicht
entschädigungsrelevant“, meinte (seinerzeit) Außenminister Fischer.
Was ist
seit der deutschen Kolonialzeit geschehen, wie sieht es heute in Namibia aus,
und wie wird es weitergehen?“
Inhalt:
Wo eine
Wolke ist, da ist auch Hoffnung- Eine persönliche Einleitung Zu diesem
Buch
TEIL 1
Brief von Moses Witbooi
Briefe und Tagebuch-
Aufzeichnungen des Nama- Häuptlings Hendrik Witbooi,
1884-1904
TEIL 2
Spurensuche:
Menschen in Namibia
Der
Weg nach Südwest:
Die
erste deutsche Kolonie )1884)
Blutsbrüder: Die Kolonien und das
Kapital
Kaisers Stellvertreter vor Ort
Christliche Drogenpolitik:
Vom Dagga zum Schnaps
Der
Krieg in Südwest von 1893:
Vorbereitung
des Rassenkrieges
Das Hornkranz- Massaker und Hendrik Witboois
Unterwerfung
Der
„Aufstand“ von 1904: Ursachen des Krieges
Die Schlacht am Waterberg und
die Folgen
Das Ende Hendrik Witboois
Der erste deutsche
Völkermord
Alltag
in Südwest:
Die
Rheinische Mission
Die deutsche Hottentottenwahl
Herero in
Deutschland
Die Folgen der Rinderpest
Die weiße Sicht der
Dinge
Who` s who?
Frauen in SüdWest und das sexualeben der
kolonialen Soldateska
Kolonialer Sadismus
Die ersten deutschen
KZ
Hitlers Fischer
Auf
dem Weg von Südwest nach Namibia:
50
Jahre Unterdrückung im Zeitraffer
Der Unabhängigkeits- Kampf der
Swapo.... und des Sam Nujoma
Die DDR- Kids
Die Beziehungen
zwischen BRD und Namibia
Zur Reparations- Frage
Namibia
Heute Morgen:
Deutsche
Gegenwart
Reiter, Denk Mal
Dagga
heute
AIDS
Namibische Musik? Gibt` s die?
Ein Beispiel für
Tribalismus: die Caprivianer
Zur Zukunft
Geschichtlicher
Abriß
Quellen
und weiterführende Fährten
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