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Überlingen Landungsplatz Dampfschiff Gasthof 1905

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Beschreibung

Original-Postkarte.

Ueberlingen - Landungsplatz.

Mit Fotoabbildung in Heliogravure.

Karte gelaufen und beschriftet (Poststempel unsleserlich – Briefmarke wurde entfernt).

Karte gelaufen nach Wien.

Größe 140 x 88 mm.

Dr. Trenker & Co., Leipzig 1905.

Die beiden oberen Ecken geknickt und Kanten geringfügig bestoßen, sonst 

guter Zustand.

 

Stichworte: Ortskunde, Landeskunde, Topographie, Ortsansichten, Baden-Württemberg, Bodensee, Binnenschiffahrt, Dampfschiff, Ausflugsdampfer, Promenade, Ruderboot, Gasthof, Reisen, Urlaub

 

Bitte warten, hier kommt gleich ein großes Bild!!!

 

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10. Beachten Sie bitte, dass die absolute Farbgenauigkeit der Abbildungen durch die Digitalisierung nicht gewährleistet ist.

 

 

Zusätzliche Informationen zum Artikel selbst:

 

Überlingen ist eine Stadt am nördlichen Bodenseeufer. Sie ist nach der Kreisstadt Friedrichshafen die zweitgrößte Stadt im Bodenseekreis und ein Mittelzentrum für die umliegenden Gemeinden. Seit dem 1. Januar 1993 ist Überlingen Große Kreisstadt.

Geographie

Überlingen liegt am Überlinger See genannten Teil des Bodensees. Das Hinterland ist eine hügelige Moränelandschaft, die in der letzten Eiszeit geprägt wurde.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Überlingen. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Westen genannt und gehören mit Ausnahme von Bodman-Ludwigshafen und Stockach, die zum Landkreis Konstanz gehören, alle zum Bodenseekreis:

Sipplingen, Bodman-Ludwigshafen, Stockach, Owingen, Frickingen, Salem und Uhldingen-Mühlhofen.

Mit den Nachbargemeinden Owingen und Sipplingen hat die Stadt eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.

Stadtgliederung

Das Gemeindegebiet Überlingens besteht aus der Kernstadt und den im Rahmen der Gemeindereform der 1970er Jahre eingegliederten ehemalig selbständigen Gemeinden Bambergen, Bonndorf, Deisendorf, Hödingen, Lippertsreute, Nesselwangen und Nußdorf. Die eingegliederten Orte sind heute zugleich Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung, das heißt, sie haben jeweils einen von den Wahlberechtigten bei jeder Kommunalwahl neu zu wählenden Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher als Vorsitzenden. In jeder der Ortschaften gibt es eine Ortsverwaltung, deren Leiter der Ortsvorsteher ist.

Zu fast allen Stadtteilen und zur Kernstadt gehören noch viele räumlich getrennte Wohnplätze mit eigenem Namen, die oft wenige Einwohner haben oder Wohngebiete mit eigenem Namen, deren Bezeichnung sich im Laufe der Bebauung ergeben haben und deren Grenzen dann meist nicht genau festgelegt sind. Teilweise handelt es sich um ehemals selbständige Gemeinden oder Gemeindeteile, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eingemeindet oder mit anderen Gemeinden zusammengeschlossen wurden. Im Einzelnen sind zu nennen:

in der Kernstadt: Altbirnau, Andelshofen, Aufkirch, Brachenreute, Brünnensbach, Goldbach, Höllwangen, Hohenlinden, Kogenbach, Rengoldshausen, Restlehof, Reutehöfe, Weiherhöfe

zu Bambergen: Forsthaus Hohrain, Heffhäusle, Neuhof, Ottomühle, Reuthemühle, Schönbuch

zu Bonndorf: Buohof, Eggenweiler, Fuchsloch, Haldenhof, Helchenhof, Kaienhof, Negelhof, Talmühle, Walpertsweiler

zu Deisendorf: Hasenweide, Katharinenhof, Klammerhölzle, Königshof, Nonnenhölzle, Scheinbuch, Wilmershof

zu Hödingen: Länglehof, Spetzgart

zu Lippertsreute: Bruckfelder Mühle, Ernatsreute, Hagenweiler, Hebsack, Hippmannsfelderhof, In der hohen Eich, Neues Haus, Oberhof, Schellenberg, Steinhöfe, Wackenhausen

zu Nesselwangen: Alte Wette, Fischerhaus, Hinterberghof, Katzenhäusle, Ludwigshof, Mühlberghof, Reutehof, Sattlerhäusle, Vorderberghof, Weilerhof

zu Nußdorf: Untermaurach

Raumplanung

Überlingen bildet ein Mittelzentrum innerhalb der Region Bodensee-Oberschwaben, deren Oberzentrum die Städte Ravensburg, Weingarten und Friedrichshafen (in Funktionsergänzung) sind. Zum Mittelbereich Überlingen gehört der westliche Bereich des Bodenseekreises, im Einzelnen neben Überlingen noch die Städte und Gemeinden Daisendorf, Frickingen, Hagnau am Bodensee, Heiligenberg, Meersburg, Owingen, Salem, Sipplingen, Stetten und Uhldingen-Mühlhofen.

Geschichte

Überlingen wurde erstmals 770 als Iburinga urkundlich erwähnt. Möglicherweise war die Gunzoburg in der Oberstadt zuvor (641) Sitz des alemannischen Herzogs Gunzo. Um 1180 verlieh Kaiser Friederich Barbarossa dem Ort das Marktrecht, 1211 wurde Überlingen das Stadtrecht verliehen.

Freie Reichsstadt

Ende des 14. Jahrhunderts wurde die Stadt freie Reichsstadt. Das Heilige Geist Spital zu Überlingen gelangte an große Besitzungen im Oberen und Unteren Linzgau, sowie im Hegau.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt 1632 und 1634 erfolglos von schwedischen Soldaten belagert, aber 1643 schließlich doch eingenommen.

Badische Zeit

Mit dem Reichsdeputationshauptschluss verlor Überlingen 1803 die Reichsunmittelbarkeit und wurde Teil des Kurfürstentums bzw. späteren Großherzogtums Baden. Überlingen wurde Sitz eines Amts bzw. Bezirksamtes. Ab 1918 wurde Überlingen nach Abdankung des badischen Großherzogs Teil des republikanischen Freistaates Baden.

Im Jahr 1895 erfolgte der Anschluss an das Eisenbahnnetz. Dieser Anschluss wurde 1901 nach Osten erweitert durch die Eröffnung der Strecke Überlingen - Friedrichshafen.

Überlingen im Land Baden-Württemberg

1972 führte die Stadt Überlingen als erste Stadt der Bundesrepublik eine Zweitwohnungssteuer ein („Überlinger Modell“).

Bis zur Kreisreform zum 1. Januar 1973 war Überlingen Kreisstadt des Landkreises Überlingen, der dann im Bodenseekreis aufging. 1990 überschritt die Einwohnerzahl der Stadt die Grenze von 20.000. Daraufhin stellte die Stadtverwaltung den Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt, was die Landesregierung von Baden-Württemberg dann mit Wirkung vom 1. Januar 1993 beschloss.

In die internationalen Schlagzeilen geriet die Stadt im Jahr 2002 durch einen Unglücksfall: Am 1. Juli 2002 stieß im Luftraum über der Stadt eine Passagiermaschine der Bashkirian Airlines mit einem Frachtflugzeug der DHL zusammen. 71 Menschen starben bei dem Unglück, darunter 49 Kinder und Jugendliche aus der baschkirischen Hauptstadt Ufa, die nach Spanien reisen wollten. Die Trümmer gingen im weniger dicht besiedelten nördlichen Umland der Stadt nieder; am Boden gab es keine Verletzten. Zum Gedenken an die Opfer wurde ein Denkmal in Form einer zerrissenen Perlenkette in Überlingen-Brachenreuthe bei Owingen nahe dem Absturzort der baschkirischen Tupolew errichtet. In Brachenreute war der Rumpf der Tupolew in einem Feld aufgeschlagen. Die Hinterbliebenen trauern am Jahrestag an diesem Ort.

2003 wurde die direkt am See gelegene Bodensee-Therme eröffnet.

2005 erreichte die Stadt, unter Mitwirkung der Ortsteile Deisendorf und Lippertsreute, eine Goldmedaille beim Wettbewerb Unsere Stadt blüht auf.

Am 25. Februar 2006 erreichte die Vogelgrippe Überlingen. Der H5N1-Virus wurde in einer am Ufer liegenden Ente festgestellt, woraufhin ein drei Kilometer breiter Sperrbezirk und ein zehn Kilometer breiter Beobachtungsbezirk um den Fundort eingerichtet wurde. Dieser wurde nach der üblichen Beobachtungszeit wieder aufgehoben.

Geschichte der Stadtteile

Andelshofen wurde 1239 als Andelsowe erstmals erwähnt. Der Ort war Besitz des Johanniter-/Malteserordens. 1552 und 1634 brannte der Ort nieder und wurde danach jeweils wieder aufgebaut. Die Obrigkeit lag bei Überlingen. 1805 kam der Ort an Baden und bildete zunächst eine eigene Gemeinde innerhalb des Bezirksamts Überlingen. 1927 wurde die Gemeinde aufgelöst. Andelshofen kam zu Überlingen. Der zugehörige Ort Hagenweiler kam zur Gemeinde Lippertsweiler, Schönbuch zur Gemeinde Bambergen.

Aufkirch wurde 1242 als Ufkilche erstmals erwähnt. Der Ort war Standort der ursprünglichen Pfarrkirche von Überlingen, St. Michael. Die Kirche mit dem zugehörigen Ort wurde 1311 dem Kloster Engelberg und 1343 dem Deutschen Orden auf der Insel Mainau übertragen. Dieser trat die Kollatur 1557 an Überlingen ab. Danach sank die Kirche zur Filiale herab und der zugehörige Ort blieb nur ein kleiner zu Überlingen gehöriger Weiler.

Bambergen wurde 1268 erstmals erwähnt. Der Ort war wohl im 13./14. Jahrhundert Sitz derer von Regentsweiler, deren Besitz 1352 an das Spital in Überlingen kam. Die Stadt Überlingen übte die Niedergerichtsbarkeit und auch die Landeshoheit über Bambergen und einige kleinere Weiler, darunter auch Reuthemühle, aus. Dazu war der Ort Sitz eines Amtes, zu dem auch umliegende spitalische Ort gehörten. 1803 kam der Ort an Baden und wurde dem Bezirksamt Überlingen zugeordnet.

Bonndorf wurde 800 als Pondorf erstmals erwähnt. Im 12. Jahrhundert tauchen Edelfreie von Bonndorf auf, deren Nachfolger die Herren von Hohenfels wurden. 1423 und 1479 wurde der Ort an das Spital Überlingen verkauft. Somit gelangte die Herrschaft an die Stadt Überlingen. 1803 kam der Ort an Baden und wurde eine Gemeinde im Bezirksamt Überlingen.

Ernatsreute wurde 1213 erwähnt, als ein Conradus de Eradesriuti auftaucht. 1408 kam der Ort an das Spital Überlingen und war Teil des Amtes Bambergen. Die Ortsherrschaft lag somit bei Überlingen, doch hatte auch das Deutschordenshaus Mainau einen Lehnshof. 1803 kam der Ort an Baden und war zunächst Teil der Gemeinde Bambergen. 1924 wurde er der Gemeinde Lippertsreute zugeordnet.

Deisendorf wurde 972 und 1040 als Besitz der Abtei „Meginradescella“ (Maria Einsiedeln) in der Schweiz als Tyzindorf erstmals erwähnt. Im 13. Jahrhundert bestand ein Ortsadel. Ein Graf Mangold von Rohrdorf übertrug 1202 sein Gut an das Kloster Reichenau zu Lehen auf. Später kaufte das Kloster Salem und 1363 die Dombruderschaft Konstanz Güter am Ort. 1402 gelangte der Ort an das Spital Überlingen. Von 1469 bis 1811 war Deisendorf Poststation der Österreichischen, später Thurn und Taxis-Postlinie Stockach-Ravensburg und Wien-Paris. 1803 kam Deisendorf an Baden und wurde dem Bezirksamt Überlingen zugeordnet.

Hagenweiler wurde 1285 als Hagenwiller erstmals erwähnt, als die Herren von Bodman ihren Besitz an den Johanniter-/Malteserorden verkauften. Der Ort gehörte dann zum Amt Andelshofen, die Steuerhoheit lag jedoch bei Überlingen. 1803 wurde Hagenweiler badisch und gehörte zunächst zur Gemeinde Andelshofen. Bei dessen Eingliederung nach Überlingen 1926 wurde Hagenweiler abgetrennt und der Gemeinde Lippertsreute zugeordnet.

Haldenhof (Hohenfels): Um 1148 taucht der Name Hohenfels auf. Sicher bezeugt ist eine kleine Herrscherfamilie von 1191 bis 1408. Deren Burg lag bei einer 1479 als Haldenhof bezeugten Ansiedlung. Damals war die Herrschaft Hohenfels bereits untergegangen. Die Herren von Hohenfels besaßen ursprünglich die Orte Sippingen, Mahlspüren und die heute zu Überlingen gehörigen Siedlungen Bonndorf und Nesselwangen. Durch Heirat konnte der Besitz auf Ittendorf vergrößert werden. 1408 wurde die Herrschaft aufgeteilt und der Großteil kam 1479 an das Spital Überlingen. Die Burg Hohenfels brannte 1633 und 1644 ab und ist nur noch als Ruine erhalten. Der Haldenhof ist heute nur noch ein Wohnplatz des Stadtteils Bonndorf.

Hödingen wurde 1242 als Hedingen erstmals erwähnt. 1297 verkaufte ein Swigger von Blankenstein den Kehlhof zu Hödingen an den Johanniter-/Malteserorden in Überlingen, später war der Ort im Besitz des Spitals Konstanz, welches die Ortsherrschaft innehatte. In neuerer Zeit hatte Überlingen die Oberhoheit über Hödingen. 1803 kam der Ort an Baden und wurde dem Bezirksamt Überlingen zugeordnet.

Lippertsreute wurde 1159 als Luiprehtisruti erstmals erwähnt. Im 12. Jahrhundert war der Ort im Besitz von St. Stefan in Konstanz, dann von St. Johann in Konstanz. 1217 erwarb das Kloster Salem Güter der Herren von Bodman, die die Ortsherrschaft über Lippertsreute ausübten. 1290 kam der Ort an die Johanniter in Überlingen und 1337 an die Deutschordenskommende Mainau, bei deren Landkomturei Altshausen der Ort bis 1805 verblieb. Dann wurde der Ort badisch und dem Bezirksamt Überlingen zugeordnet. 1924 erfolgte die Eingliederung von Ernatsreute (bisher Gemeinde Bambergen) und 1928 von Hagenweiler (bisher Gemeinde Andelshofen).

Nesselwangen wurde 1094 als Nezzelwanc erstmals erwähnt. Zunächst war der Ort im Besitz des Klosters Allerheiligen in Schaffhausen. Später war er Teil der Herrschaft Hohenfels, von wo er 1479 an das Spital Überlingen kam. 1803 fiel der Ort an Baden und wurde dem Bezirksamt Überlingen zugeordnet.

Nußdorf wurde 1134 als Nuzdorf erstmals erwähnt. Über verschiedene Adelige, darunter Pfalzgraf Rudolf von Tübingen kamen die Besitzungen des Ortes an das Kloster Salem. 1803 wurde der Ort badisch und dem Bezirksamt Überlingen zugeordnet.

Schönbuch wurde im 13. Jahrhundert als Schonbuch erstmals erwähnt. Um 1260 kam die Siedlung derer von Gundelfingen an die Johanniter in Überlingen, die den Besitz im 15. Jahrhundert noch vergrößerten. Der Johanniterkommende stand somit bis 1803 die Niedergerichtsbarkeit zu, die Landeshoheit lag bei Überlingen. 1803 kam der Ort an Baden und wurde Teil der Gemeinde Andelshofen. Bei deren Auflösung 1928 wurde Schönbuch der Gemeinde Bambergen zugeordnet.

Walpertsweiler wurde 1160 als Waltprechtesweiler erstmals erwähnt. Der Ort gehörte dem Kloster Salem. 1415 wurde der Ort an das Spital Überlingen verkauft und gehörte nach dem Übergang an Baden als Wohnplatz zur Gemeinde Bonndorf.

Eingemeindungen

In die Stadt Überlingen wurden folgende Gemeinden bzw. Gemarkungen eingegliedert. Sie gehörten vor der Kreisreform alle zum Landkreis Überlingen.

1888: Burgberg

1928: Andelshofen

1. Juli 1971: Bambergen

1. April 1972: Lippertsreute (mit dem 1924 eingemeindeten Ernatsreute, dem 1928 eingemeindeten Hagenweiler und dem 1954 eingemeindeten Steinhöfe)

1. April 1974: Deisendorf

1. Juli 1974: Hödingen und Nesselwangen

1. Januar 1975: Bonndorf und Nußdorf

Wappen

Das Wappen der Stadt Überlingen zeigt in Gold einen schwarzen Adler mit goldenem Brustschild, darin ein golden gekrönter und golden bewehrter roter Löwe. Das Oberwappen stellt einen aus dem Spangenhelm mit goldener Helmkröne wachsenden golden gekrönten und bewehrten roten Löwen dar, der in der rechten Pranke ein bloßes Schwert mit goldenem Griff hält. Die Helmdecken sind rot-gold. Mit der Verleihung dieses Wappens bekräftigte der Kaiser die Verurteilung der Anführer der Linzgau-Bauern im Jahr 1515, am Ende der Bauernkriege, durch den Rat der Stadt Überlingen. Die Linzgau-Bauern hatten sich gegen den Befehl der Reichsstadt Überlingen gestellt, die aufrührerischen Hegau-Bauern zu bekämpfen („Ernatinger Meuterei“).

Die Stadtflagge ist rot-gelb.

Der Reichadler wird schon im 13. Jahrhundert im Siegel geführt. Die heutige Form des Wappens mit dem habsburgischen Löwen als Brustschild verlieh Kaiser Karl V. im Jahr 1528. Das für ein Kommunalwappen äußerst ungebräuchliche Oberwappen wird 1528 bereits beschrieben und somit bis heute beibehalten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Stadt ist Mitglied der Cittaslow, einer 1999 in Italien gegründeten Bewegung zur Entschleunigung und Erhöhung der Lebensqualität in Städten.

Die ARD-Vorabendserie Sternenfänger aus dem Jahr 2002 spielt größtenteils im Ort.

Mundart

Überlingen gehört zum alemannischen Sprachraum.

Museen

Das Reichlin-von-Meldegg-Haus, das älteste Renaissancegebäude Deutschlands, beherbergt heute das städtische Museum.

Gebäude

Das Münster St. Nikolaus ist der größte spätgotische Bau am Bodensee und Wahrzeichen der Stadt. Die Kirche hat einen monumentalen Holzaltar von Jörg Zürn aus der Zeit der Spätrenaissance.

Die Sylvesterkapelle im Stadtteil Goldbach ist eine der ältesten Kirchenbauten im Bodenseeraum und enthält Fresken der „Reichenauer Schule“ aus dem 9. Jahrhundert.

Das Rathaus stammt aus der Zeit der Renaissance und hat einen prächtigen Rathaussaal, den Holzschnittfiguren von Jakob Ruß schmücken. Die Figuren stellen eindrücklich Hierarchien und Stände des Reiches vom Kurfürsten bis zum Bauern dar und geben einen Eindruck von den Machtverhältnissen zur Zeit der Erstellung (1490 - 1494).

Das einstige Handels- und Kornhaus Greth wurde 1788 erbaut.

Die Franziskanerkirche von 1348 hat eine barocke Ausstattung.

Die Kapelle St. Michael (Aufkirch) außerhalb der Stadt wurde um das Jahr 1000 erbaut und war Überlingens erste Pfarrkirche.

Die Stadt hat auch die längste Uferpromenade am Bodensee sowie ein Thermalbad, die Bodensee-Therme. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Sternwarte Überlingen und der Mantelhafen.

Brunnen

Der Reiter über den Bodensee des früheren Töpfers und heutigen Künstlers Peter Lenk. Mit den drei Frauen stellt er seine Tochter, Frau und Schwiegermutter und oben Martin Walser dar. Siehe auch Seegfrörne.

Ein „Hänselebrunnen“ von 1934 gibt es in der Aufkircher Straße, der dem „Hänsele“, der Hauptfigur der Überlinger Fasnet gewidmet ist.

Natur

Der Stadtgarten mit altem Baumbestand und exotischen Pflanzen umfasst auch ein Hirschgehege, einen Rosengarten und zahlreiche Kakteen.

Spaziergänge am See

Von Überlingen nach Birnau

Vom Landungsplatz für die Bodenseeschiffe entlang dem Seeufer nach Nußdorf, Maurach. Dies ist eine Wegführung, die seenäher verläuft als der offizielle Bodensee-Rundwanderweg, der oberhalb des Sees verläuft. Durch die Rebhänge hinauf zur Klosterkirche Birnau. Von der Haltestelle Bundesstraße zurück mit dem Bus nach Überlingen.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Die Stadt Überlingen hat folgenden Persönlichkeiten das Ehrenbürgerrecht verliehen

1840: Franz Sales Wocheler, Stadtpfarrer (* 1778)

1928: Adolf Schwarz, Stadtpfarrer

1963: Georg Siemens, Gemeinderat (* 1882)

Söhne und Töchter der Stadt

Heinrich Seuse (1295–1366), Mystiker

Bonifaz Wolmut (ca. 1510–wahrscheinlich 1579), Baumeister, tätig in Wien und Prag

Siegfried Lauterwasser (1913–2000), Fotograf, Mitbegründer der Gruppe Fotoform

(Aus wikipedia).
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