Es handelt sich hier um eine weitere Palme aus der frosttoleranten Trachycarpus-Gattung. Sie stammt aus den nordindischen Himalaja-Regionen und wächst dort an den kühlen Nordhängen in Höhen von 2200 - 2700 Metern.
Sie wurde erst vor rund 15 Jahren entdeckt und ist somit noch nicht lange in Kultur. Aufgrund ihrer Standorte, ist davon auszugehen, dass sie etwa so frosthart ist wie die chinesische Hanfpalme (Trachycarpus fortunei) - um -18°C. Vielleicht ist sie sogar etwas härter. Abschließend lässt sich das aber noch nicht sagen, weil es noch keine großen Pflanzen in Kultur gibt.
Da sie von der einheimischen Bevölkerung zur Palmenfasergewinnung schon als Jungpflanzen abgeschlagen werden, ist sie vom Aussterben bedroht.
Sie unterscheidet sich von Trachycarpus fortunei durch tiefer eingeschnittene Blätter und durch mehr Blattsegmente (bis zu 60).
Trachycarpus takil bevorzugt einen leicht halbschattigen Standort mit leicht feuchten Böden. Sie sollte bei uns etwas geschützt aufgestellt werden.
Sie ist selbstverständlich auch als Kübelpflanze geeignet.
Die Überwinterung im Kübel sollte möglichst bei 5 - 10°C erfolgen. Den Ballen nie ganz austrocknen lassen. Sie benötigt zur Überwinterung nicht viel Licht.
Wir liefern Ihnen zusammen mit dem Samen eine detaillierte Aufzucht-/Pflegeanleitung.
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