Jubaea chilensis ist die einzige Palme der Unterart Arecoideae und hat ihre Heimat an der Zentralküste von Chile.
Sie ist in Chile vom Aussterben bedroht, weil sie wegen ihres Zuckersaftes in den 70er Jahren exzessiv gefällt wurde. Da sie erst nach ca. 60 Jahren blüht, ist eine Rekultivierung nur langfristig möglich.
Im gemäßigten Klima ist sie sehr leicht zu kultivieren. So hat sie sich erfolgreich in Südengland, in der Südschweiz und in Norditalien etabliert.
Sie wird in ihrer Heimat ca. 25 Meter hoch, wächst aber recht langsam.
Sie benötigt auch schon als Jungpflanze einen recht sonnigen, aber nicht zu warmen Standort. Die Erde sollte grobkörnig - also z.B. mit Blähton, Kies oder Lavagrus vermischt werden. Eine Zugabe von Lehm und Humus ist hilfreich. Reiner Humus oder Torf sind für diese Pflanze nicht geeignet.
Sie hat aufgrund ihrer Herkunft ausgepflanzt eine Frosttoleranz von ca. -10°C. Sorgt man dafür, dass das Herz - also die Stelle, aus der die neuen Blätter wachsen - trocken bleibt, verträgt sie auch Temperaturen von -15°C. Geeignet ist eine Überdachung für die Winterzeit, die an den Seiten offen bleiben sollte, um einen guten Luftaustausch zu ermöglichen.
Als Kübelpflanze kann sie von April bis Oktober im Freien stehen. Die Überwinterungstemperatur sollte im Kübel bei 5 - 10°C liegen.
Sie erhalten zusammen mit den Samen eine ausführliche Aussaat-/Pflegeanleitung.
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