Hann Trier - Retrospektive
Bilder 1949 - 1989
Katalog Museum Wuppertal 1990
184 Seiten mit 79 Farbtafeln und zahlreichen swAbb.
Neu. ungelesen, ohne Mängel
Hann Trier
1915 - 1999
934 beginnt Hann Trier ein
Studium an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf, das er vier Jahre
später in Berlin mit dem Staatsexamen abschließt. Nach der Militärzeit wird
Trier 1941 technischer Zeichner in Berlin, wird aber 1944 nochmals für ein Jahr
zum Militärdienst eingezogen. Er kehrt 1946 ins Rheinland zurück, wo er
zusammen mit Toni Feldenkirchen, Hermann Schnitzler, Joseph Faßbender u.a. die
'Donnerstagsgesellschaft' gründet. Die Jahre ab 1950 sind geprägt von
zahlreichen Reisen nach Frankreich, Südamerika, wo er sich von 1952-55 aufhält,
und USA. Als er 1955 nach Deutschland zurückkehrt, geht er als Gastdozent nach
Hamburg und lehrt dort an der Hochschule für Bildende Künste. Zwei Jahre später
wird er an die Hochschule für Bildende Künste Berlin berufen, wo er bis 1980
bleibt. 1972 kommt es zur Ausführung des großen Deckenbildes im Schloß
Charlottenburg. Ein weiteres Deckengemälde in der Rathaushalle in Köln entsteht
1977/80, ein drittes wird 1984 in der Deutschen Botschaft in Rom
fertiggestellt. Für das Wallraf-Richartz-Museum/Museum Ludwig in Köln entsteht
1985/86 ein großformatiges Wandbild, eben ein solches wird 1990 im Treppenhaus
des Von-der-Heydt-Museums in Wuppertal montiert, wo im selben Jahr auch eine
Retrospektive der Gemälde stattfindet. Hann Trier erhielt zahlreiche Preise wie
den 7. Blevin-Davis-Preis (1950), den 4. Preis für farbige Graphik, den Preis
des Olympischen Komitees für Graphik (1951), den Preis der Stadt Darmstadt
(1960) und den Großen Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit seinen
Arbeiten nahm er zweimal an der documenta in Kassel teil (1959 und 1964).
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