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Infinity Enter thy labyrinth of hell (Darkthrone)

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neue-aesthetik (54)
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Beschreibung

Vinylversion im Klappcover auf OBSCURE ABHORRANCE!

taakefrost.de schreibt:

"Heuer feiert das holländische Untergrund-Urgestein FUNERAL WINDS sein fünfzehnjähriges Bestehen. Wie? Mit dem mittlerweile dritten Vollzeitwerk einer Nebenbaustelle der Band. Untypisch, meint ihr? Allemal. Aber sobald ein anständiges Fest ansteht, ist es denkbar pari, ob der Gastgeber selbst oder eine andere Gruppe Partei ergreift, um das Geburtstagskind im Lob zu ertränken. Mit dieser These im Hinterkopf schickten sich Infinity an, eine hochwertige Antwort auf "The Birth Of Death" zu geben... und erreichten ihr Ziel auch.
"Enter Thy Labyrinth Of Hell" ist nämlich nichts anderes als eine sehr gut ausgearbeitete Huldigung an die Anfänge des bösesten Subgenres des Metal - fabriziert von drei Männern, die Teil dieser Epoche waren. Da ist es nur allzu logisch, dass sowas Peinliches wie Authentizitäts- oder Glaubwürdigkeitsprobleme nicht stattfinden können, schließlich versetzt sich das Trio in den noch massiv vom Thrash geprägten Abschnitt des BMs, ohne jemals daran zu denken, modernere Elemente ins Song-Gebilde einzubauen. Und so wird vorüberwiegend das Gaspedal durchgedrückt, wobei die obligatorischen Mid-Tempo-Attacken als auch Schleichpassagen natürlich nicht fehlen dürfen. Das Angebot an Melodien ist beschränkt, gleichzeitig aber zufrieden stellend: Atmosphärische
Okkult-Bomben, doomige Zwischenspielereien sowie geräuschvolle, aber dennoch ansprechende Thrash-Attacken bilden das Grundgerüst, welches zeitweise, wie bei "Through The Mirror Of Dreams", von akustischen Einsprengseln
untermalt wird. Zusätzliche Unterstützung ist in Form des ordentlich gespielten, angenehm roh klingenden Schlagwerkes und des dezent eingesetzten, raren Sample/Synthie-Pools, der ausschließlich unterstützend wirkt, gegeben. Herausragende Beispiele für die meist sehr gelungene Symbiose dieser Zutaten findet der geneigte Hörer auf dem vorliegenden Eisen zuhauf, vor allem "Whispers From The Swamps Of Despair" sowie "In The Spell Of The Dreaming Dead" dürfte all jenen, die ein Faible für ursprünglich tönende Machtwerke haben, den Tag retten. Sich jedoch nur auf diese beiden mächtigen Säulen zu konzentrieren, wäre angesichts der umliegenden, keineswegs schwachen Songs mehr als ungerecht.
Fazit: Sicher, der dritte Teil der Infinity-Geschichte ist von den Eckdaten her ein höchst unspektakuläres Brett, das jedoch, je öfter man sich damit beschäftigt, immer mächtiger wird und die nächste Zeit über die Anlage nicht verlassen wird. Versprochen!
 
Die Titel:
1 Enter thy labyrinth of hell
2 Under crimson wings of hate
3 Through the mirror of dreams
4 Whispers from the swamps of despair
5 The necromantic kiss
6 In the spell of the dreaming dead
7 Funeral of the soul
8 The march of the Luciferian empire
 
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