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Oskar Maria Graf - Bayrischer Bauernspiegel
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Beschreibung
Zustand: gebraucht Note 3 (von 1-6) allgemeine Gebrauchsspuren
Verlag: Goldmann Gelbe Seiten
Seitenzahl: 192
ISBN-Nr.:
Buchtyp: Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 1964
Inhalt: In vergilbten Chroniken, beim behaglichen Stammtischgespräch, , beim Erzählen in alten Bauernstuben hat der Autor den Stoff zu diesen Geschichten aufgestöbert. Oskar Maria Graf, der es wie Ludwig Thoma versteht, dem Volk aufs Maul zu schauen, kennt seine Landsleute bis in den hintersten Herzwinkel. Sein "Grosser Bauernspiegel", dessen ersten Teil der vorliegende Band enthält, ist keine schönfärberische Heimatidylle. Mit urwüchsigen Erzählertalent und kritischem Blick zeichnet Graf hier ein realistisches Bild vom bäuerlichen Menschenschlag: mit seinem Besitzstolz und seiner Liebe zum Alten, seiner Sinnenfreude und seinem Hang zum Grübeln. Und nicht allein die Bauern und die Händler des bayerischen Voralpenlandes sind mit diesen hartgeschnitzten Köpfen gemeint. "Beim Abfassen dieser Geschichten leitete mich die Absicht, ein vollständiges Bild des Bauernlebens - nicht nur des bayerischen - in all seiner Vielfältigkeit zu geben", schreibt Graf zu seinem "Grossen Bauernspiegel". In diesen einfachen Erzählungen vom Werden und Sterben, vom Lieben und Leiden hat der Aberglaube neben dem Glaubenseinen Platz, und das Heitere neben dem Tragischen. Ind er Welt der Dörfler macht Oskar Maria Graf das Hintergründige des Daseins sichtbar, in einer "ihm selbst nicht bewussten Instinktsicherheit für innere menschliche Vorgänge", wie Hugo von Hofmannsthal vom ihm rühmt.
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