Dieses Buch ist eine Zeitaufnahme von Oldenburg in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg aus der Sicht eines Jungen. Auf die Namen kommt es nicht an, da in dem hier beschriebenen Zeitraum, Ende der vierziger und fünfziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts, es hätte jedermann sein können, der dieses erlebt und niederschreibt: Das Oldenburg der Nachkriegszeit, Beobachtungen über Angehörige mit ihren sonderbaren, liebenswerten oder gar gefürchteten Eigenschaften, Erlebnisse als Kind und Jugendlicher, die in dieser oder ähnlicher Form irgendwie alle gemacht haben, Nachbarsfamilien, die im fernsehlosen Zeitalter stetiger Quell von Klatsch, Neid oder Bewunderungen waren.
Das weitgehend unzerstörte Oldenburg mit seinen schönen Straßen, Vorgärten und der lebendigen Innenstadt bildet den Hintergrund dieser Erlebnisreise in die Vergangenheit, als es eingangs der Ofener Straße noch einen Schmied gab, der unter zischendem Geräusch die Hufe der Pferde beschlug.
Aber auch Oldenburg hatte in jenen Jahren über vierzigtausend aus dem Osten vor dem Krieg geflüchtete Menschen aufgenommen. Fünf davon waren der Autor und seine Familie.
TB in gutem Zustand, geringe Lagerungsspuren am Einband
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