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Der Sturm ist vorüber - Nelia Gardner White
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Beschreibung
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Nelia Gardner White
Der Sturm ist vorüber
Roman
Evangelische Verlagsanstalt
Berlin, 1960
Gebundene Ausgabe, 442
Seiten
Gesamtzustand des Buches: Sehr Gut
Zum Inhalt:
Nur ein Kleinstadt-Epos, aber unter der Feder der Dichterin wird es
zum Symbol von Welt und Gesellschaft überhaupt. Diese Steigerung bloß
alltäglicher Ereignisse ins Sinnbildhafte - es geht um die
Verstrickungen eines Pfarrerlebens - macht die eigentliche Größe der
Dichtung aus. - Wie ein junger Reverend - er wirkt in der "vornehmsten"
Kirche seines Sprengels - in allerlei Intrigen gerät und in der giftigen
Atmosphäre von Klatsch und Verleumdung die inner Lauterkeit bewahrt; wie
er schließlich in einer Weihnachtspredigt von umwerfender Offenheit die
Dinge beim Namen nennt und gleichsam die Vertrauensfrage an die Gemeinde
stellt: das wird von der Anerikanerin Nelia Gardner White mit
geistvollem Elan und unheimlich treffsicherer Psychologie erzählt. - Für
deutsche Leser mag es neu sein, wenn hier alles betulich Fromme weit
dahinten bleibt und der trockene angelsächsische Humor selbst das
sakrale Milieu aus seiner gewissen Langweiligkeit zu erlösen vermag.
Aber grade diese herzhafte Frische und Schalkhaftigkeit ist das
Unterhaltende und wird der in ihrer Heimat längst bekannten Autorin, die
nun zum erstenmal ins Deutsche übersetzt wird, bei uns viele Freunde
gewinnen.
Sie hat für den vorliegenden Roman übrigens den sogenannten
Westminster Romanpreis erhalten - eine Anerkennung, die uns erst recht
zu Lektüre verführen soll.
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