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Minute des Lebens - Kurt Guggenheim
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Beschreibung
Kurt Guggenheim
Minute des Lebens
Roman der Freundschaft zwischen Zola und Cezanne
Ullstein Buch, 1969
Taschenbuch, 167 Seiten
Das Cafe de France und eine Bank in Saint-Remy sind die Orte, wo der Erzähler dieses Buches mit der Beschaulichkeit des Alters auf sein Leben zurückblickt und die Erinnerung an Cezanne und Zola heraufbeschwört. Seit ihrer gemeinsamen Jugend in Aix-en-Provence mit ihnen verbunden, denkt er nach über die ungewöhnliche Freundschaft zwischen dem weltgewandten Maler und dem lebensoffenen Schriftsteller. Als Arzt hat er einst noch Cezannes Vater behandelt, ist in Zolas prunkvollen Pariser Wohnungen und in Cezannes dürftigen Ateliers aus- und eingegangen.
Ein Roman? Ja, aber von der Wirklichkeit geprägt und von einem erdachten Zeugen erzählt. Mit den Augen des Zeitgenossen blickt der Leser in die Landschaft, der Paul Cezanne seine schönsten Bilder abgewann, und erlebt das Paris des Imperialismus, von dem aus der Künstler seine ureigenen Schritte in die Moderne tat. Es heißt, Zola hätte Cezanne verraten - der große Schweizer Romancier Guggenheim jedoch relativiert diesen Vorwurf, erläutert seine Zwangsläufigkeit. Als "großer Erforscher des menschlichen Herzens" (Neue Deutsche Hefte) entwirrt und deutet er eine Beziehung, als ob sie ihm ein Stück eigener Erfahrung wäre.
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