Denunziert - verhaftet - interniert (1945 - 1948)
Am 3. November 1945 wird die 20jährige Ursula Bauer an ihrem Arbeitsplatz, einem Kindergarten in Haidemühl, verhaftet.
Ihr Weg führt in der Folgezeit durch drei sowjetische Internierungslager. Den Grund für ihre Internierung erfährt sie nicht, es erfolgt auch keine Anklage. Drei Jahre lang hat sie keine Adresse, kann auch ihren Eltern kein Lebenszeichen geben. In diesem Buch blickt die pensionierte Lehrerin Ursula Fischer, geborene Bauer, auf diese Jahre der Unfreiheit zurück, schildert ihr eigenes Schicksal und das ihrer damaligen Leidensgefährtinnen, beschreibt, wie sie in den nachfolgenden vier Jahrzehnten in neuer, anderer Unfreiheit - mit der Last der Überwachung und Diskrimminierung, des Schweigens und Verdrängens - leben mußte. Ursula Fischer hat ihre eigene Geschichte aufgeschrieben, um zu verstehen, was ihr und Tausenden anderen damals widerfuhr, um derer zu gedenken, die nicht mehr heimkehrten.
Ehemaliges Büchereiexemplar mit entsprechenden Merkmalen, in Folie eingeschlagen, einige Seiten etwas gewellt - sonst guter Zustand
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