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Sie befinden Sich hier: Musik » Vinyl » Spezialformate » Maxis, EPs 10" 12' Artikel Nr.: 0026964214
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Waterboys - December / The Three Days Man / Red Army B.

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Beschreibung
Waterboys - December / The Three Days Man / Red Army Blues (Trad. - 8 MINUTEN, NOT FROM THE ALBUM "The Waterboys").

Island Rec. 1983, vg-.

Carla Azar (dr), Chris Bruce (g), Mike Scott (voc,g,key, perc), Scott Thunes (b)

Der im schottischen Edinburgh geborene Mike Scott (* 14.12.1958) brachte ein Fanzine heraus, unterhielt das Jazz-Label Chicken Jazz und begann seine musikalische Laufbahn 1979 mit der talentierten Formation Another Pretty Face, die bis 1981 mehrere Singles publizierte. Scott zog 1981 nach London um, nannte seine Band nun Funhouse Three und gab mit Freunden einige Konzerte unter der Bezeichnung Red And The Black. Im Herbst taufte er seine Gruppe nach einer Zeile des Songs "The Kids" aus dem Lou Reed-Album "Berlin" in Waterboys um. Durch Anzeigen hatte Scott den Organisten Delahaye und den Saxophonisten Anthony Thistlethwaite (* 31.8.1955, Leicester) gefunden. Über ein Jahr arbeitete das Trio mit drei, bzw. zwei, sich abwechselnden Bassisten und Schlagzeuger, sowie Rupert Hine als Co-Produzenten, am LP-Debüt "The Waterboys" (GB #33). Die Gruppe verschrieb sich einer lyrischen Rockmusik, die auf Scotts klagendem Gesang, sanften Akustik-Gitarren, romantischen Klavierläufen und zuweilen schrägen Saxophon-Einlagen basierte. Der unumstrittene Chef Mike Scott bevorzugte "kantigen Folkrock´n´Roll und nachdenkliche Texte" (Hifi Vision) und verstand sich als Singer/Songwriter in der Tradition eines Bob Dylan. Und wie Dylan war er nie ein außergewöhnlicher Vokalist, sang aber mit einer Inbrunst, die bei "seinen Liedern stimmungsvolle Gemälde voll atmosphärischer Dichte entstehen ließen" (Musik Szene). Die erste Single "A Girl Called Johnny", die die Waterboys der amerikanischen Punk-Legende Patti Smith widmeten, schob sich im Sommer 1982 an die Spitze der Independent-Charts. Doch größere kommerzielle Erfolge konnte die Band zunächst nicht erzielen, denn bis zu diesem Zeitpunkt war sie noch nicht öffentlich aufgetreten. Die Waterboys wurden als engagierte Vertreter einer Folk-beeinflußten, politischen Rockmusik weiterhin als Geheimtip gehandelt. Scott stellte seine Band personell um und arbeitete zwei Jahre an einer neuen LP. Für Delhaye holte er den Waliser Allrounder Karl Wallinger (p, org, perc, voc) und außerdem zählte - von den Stadium Dogs kommend - der Schlagzeuger Kevin Wilkinson zum Kern der Waterboys. Auf der ersten größeren Tournee stellten Scott & Co. 1984 im Vorprogramm der Pretenders die Songs der LP "A Pagan Place" vor. Wieder stammten alle Kompositionen von Scott, wieder stand die Gitarre im Mittelpunkt und wieder verlieh der intensive, engagierte Gesang den rohen, ungeschliffenen und gleichzeitig fragilen Liedern eine faszinierende Stimmung. Scott "zelebrierte eine verwirrende, bestürzende Dramatik" (Musik Express), lebte seine Emotionalität aus und gestaltete damit eine der abwechslungsreichsten Produktionen des Jahres, die in den Medien völlig unterschätzt wurde. Ende 1984 tourten die Waterboys mit U 2 in Europa und anschließend, wiederum mit den Pretenders, in Nordamerika. Für die 85er LP "This Is The Sea" (GB #25) erweiterte Scott die Gruppe durch den Bassisten Matthew Seligman und engagierte weitere acht Studiomusiker. Das Album gelangte, mit der Verzögerung von fast einem Jahr, erst im September 1986 in die britischen Hitparaden. Zuvor tauchten die Waterboys mit "The Whole Of The Moon" (GB #23) zum ersten Mal in den Single-Charts auf. Mit "üppigen, ideen- und abwechslungsreichen Songgebilden" (Musik Express) spielten sie sich in den Vordergrund. Intern gab es jedoch Probleme. Wallinger fühlte sich unterfordert und plante mit World Party sein eigenes Projekt. Seligman und Wilkinson stiegen ebenfalls aus. Seligman, der regelmäßig für Thomas Dolby arbeitete, wirkte später auf Platten von Peter Murphy und Transvision Vamp mit. Scott verfiel in Depressionen und wurde drogen- und alkoholsüchtig. Jackie Leven, Leiter eines Drogen-Hilfsprogramms und einst Bandchef von Doll By Doll, half ihm mit speziellen Therapien, und nach der Entziehungskur zog sich Scott ins ländliche Irland zurück und verarbeitete seine Erfahrungen auf der LP "Fisherman´s Blues" (GB #26, US #76), die im Herbst 1988 veröffentlicht wurde. Als Single-Auskopplungen erschienen im Januar, bzw. Juli 1989 "Fisherman´s Blues" (GB #32) und "And A Bang On The Ear" (GB #51). Scott rückte die stets vorhandenen gälisch-folkloristischen Elemente noch stärker in den Vordergrund. Die Waterboys klangen entspannter als je zuvor und bestanden neben Scott und Thistlethwaite, aus Peter McKinney (dr) und Trevor Hutchinson (b). Als Gaststar setzte Steve Wickham mit seinem Fiddle-Spiel Akzente. "Vorwiegend fröhliche Heimatmusik, ausgelassene Akkordeonklänge und traditionelles Gefiedel" (Musik Express) dominierten im Herbst 1990 die bis dahin schwächste, aber erfolgreichste LP "Room To Roam" (GB #5). Scott und seine ständig wechselnden Waterboys produzierten in völliger Abgeschiedenheit. Konzertplanungen scheiterten bis zum Sommer 1990 an der noch nicht überwundenen Alkoholsucht von Scott. Nach der Fertigstellung von "Room To Roam" heiratete er, und zog von der grünen Insel Irland ins hektische New York. Bis Ende 1991 schrieb Mike Scott an neuen Songs, dann stellte er um den Gitarristen Chris Bruce aus Chicago, den Bassisten Scott Thunes aus dem Umfeld von Frank Zappa und die Schlagzeugerin Carla Azar (spielte 1990 für die Rainbirds) eine vielköpfige Studioformation zusammen, die ausschließlich aus amerikanischen Musikern bestand. Das Album "Dream Harder" (GB #5, D #67) mit den Hitsingles "The Return Of Pan" (GB #24) "Glastonbury Song" (GB #29)erschienen im Mai bzw. Juli 1993 und sollte "im musikalischen Hauptstrom mit schwimmen" (Mike Scott). Der Denker und Lenker der Waterboys präsentierte "luftige Popsongs mit Beatles-Flair" (Hifi Vision) und bekannte sich zu einer harten, rauhen Rockgitarre. Die Kritiker der neuen Waterboys vermißten zwar die epische Dramaturgie und die inhaltlichen Ambitionen der früheren Arbeiten, doch dafür zeigte die Erfolgskurve der Gruppe deutlich nach oben, weil sich vor allem jüngere Fans für die Waterboys interessierten. Mike Scott machte sich selbständig und stellte im Spätsommer 1995 sein Albumdebüt "Bring ´Em All In" vor: "Musik für die kleine Gesten und wahre Gefühle noch Bedeutung haben" (Musik Express). Bei der Singleauswahl entschied er sich im September für den Titelsong (GB #56) und drei Monate später für "Building The City Of Light" (GB #60). Im Januar 1996 tourte Scott mit seinem hymnischen Sound auch durch Deutschland, doch "der extrovertierte Charismatiker" (Musik Express) vermochte nur einen einen Teil der ehemaligen Waterboys-Fans zu seinen Auftritten zu mobilisieren. "Schmetternde Bläser, glühende Gitarren, krachende Drums" (dt. Rolling Stone) skizzierten den für Scott typischen Rahmen auch bei seinem 97er Album "Still Burning", das nicht nur Lob fand: "selbst wenn ihm große Kompositionen aus der Feder fließen, wird dieser Esprit von triefenden Streichern erdrückt" (Musik Express).

Bitte beachten:

Preisvorschläge sind willkommen. Aber bitte nicht bei einstelligen(!) Artikelpreisen.

Bei vielen Artikeln steht "0,00 €" oder "Abholung" als Porto: Das stimmt so NICHT, sondern ist ein Fehler, der sich bei der Übertragung vom Turbolister zu hood eingeschlichen hat! Dasselbe gilt für die Kategorien. Zudem tauchen manche Artikel, die ich schon längst gelöscht hatte - da anderweitig verkauft - plötzlich wieder auf!

Daher unbedingt bei irgendwelchen Zweifeln/Unklarheiten lieber immer vorher fragen - auch wenn ihr noch Bildern/Scans benötigt! Bezüglich der wichtigsten Portokosten schaut daher bitte auch noch auf meine Homepages, hier und gerne auch bei eBay.

Ich kreuze bei der Vorgabe "Zustand - neu/gebraucht" das letztgenannte an, obwohl ich die CDs oft nur einmal kurz gehört habe, sie eh mit Samthandschuhen anfasse und sie eigentlich neu(wertig) sind. Ähnliches gilt für Comics.

Das bezieht sich aber NICHT auf austauschbare Jewelcases! Denn die sind oft sogar bei versiegelten CDs bereits angeknackst!