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Max von der Grün : Menschen in Deutschland
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Beschreibung
Luchterhand Verlag 1986, Taschenbuch, 106 Seiten. Seite 1 enthält einen Namensstempel. Außerdem eine Namenswidmung des Schriftstellers M.v.d.Grün Die einzige Freiheit, die man mir zu Hause gelassen hat, war: Ich durfte mir aussuchen, mit welchem Gegenstand ich geschlagen wurde . . Immer wird auf den Kleinen rumgehackt, immer zahlen wir. Was ist das nur für eine Welt, wo die Armen immer die Reichen retten müssen. . . Eins habe ich herausgefunden, daß die am meisten von Freiheit reden, die nie Not gelitten haben, die nie Angst haben mußten, ob sie auch am nächsten Tag was zu essen haben werden. Die sagen Freiheit und meinen Besitz.
Das sind Äußerungen von Menschen, die in der Bundesrepublik leben. Max von der Grün hat sieben von ihnen, die er seit Jahren kennt, porträtiert. In Monologen der Befragten und im ebenso kritisch-distanzierten wie verständnisvollen Kommentar des Autors entstehen Porträts von Personen, die in der gesellschaftlichen Hierarchie oder in der internen Hierarchie ihrer Berufsgruppe an unterer Stelle stehen: Friseuse, Krankenpfleger, Porzellanarbeiterin, Polizeibeamter, Schaltwärter, Gastwirt, Lehrerin. Befragt nach ihrem Lebenslauf, ihrer Arbeit, ihren privaten und politischen Ansichten, Urteilen und Hoffnungen setzt sich das Bild einer Gesellschaft zusammen, in der die Unterprivilegierten wie eh und je benachteiligt sind. Max von der Grüns auf der Grenze zwischen Fiction und Nonfiction stehenden Anschauungsmodelle sind ein Beitrag zur Praxis gesellschaftspolitischer Verhaltensweisen.
Max von der Grün wurde 1926 in Bayreuth geboren. Schulbesuch, kaufmännische Lehre, drei Jahre amerikanische Kriegsgefangenschaft, von 1951 bis 1964 Bergmann unter Tage. Seitdem lebt er als freier Schriftsteller in Dortmund.
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Ende der Widerrufsbelehrung.

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