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Peter Noll : Diktate über Sterben und Tod
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Beschreibung
Lizenzausgabe des Pendo-Verlages 1984, Gebunden mit Schutzumschlag, 356 Seiten. Peter Noll, Professor für Strafrecht an der Universität Zürich, von 1961-1969 Professor an der Universität Mainz, Initiant und Mitverfasser des Alternativ-Entwurfs für ein deutsches Strafgesetzbuch, erfährt in seinem 56. Lebensjahr, daß er an einem Blasenkrebs erkrankt ist. Die Operation, die ihm angeraten wird, lehnt er ab, weil sie seinen Lebens- und Todesvorstellungen nicht entspricht. Er geht die letzte Wegstrecke in der bewußten Absicht, sich mit der Erfahrung des Sterbenmüssens auseinanderzusetzen. Er wollte diese Erfahrung weitergeben an die Lebenden, die ja auch sterben müssen. ¡Meine Erfahrung war die: wir leben das Leben besser, wenn wir es so leben, wie es ist, nämlich befristet. Dann spielt auch die Dauer der Frist kaum eine Rolle, da alles sich an der Ewigkeit mißt.¡ Zwänge und Rücksichten entfallen. Gespräche zwischen Linken und Rechten und mit der Jugendbewegung zwingen zu denken. Und Denken heißt Freiheit. ¡Das ist das Gute am Krebstod, den alle so fürchten.¡
Hauptthemen des Nachdenkens sind: Endzeit und Selbstvernichtung als Gesetz der bewohnten Planeten - Rechts- und Machtphilosophie -Zürcherjugendunruhen - Universitätssatire -Begegnungen mit Friedrich Dürrenmatt und Max Frisch.
Auf ausdrücklichen Wunsch des Verfassers wird das Buch ergänzt durch ein 1968 geschriebenes Theaterstück ¡Jericho¡ und die Totenrede von Max Frisch. Angefügt ist ein Verzeichnis der von Peter Noll verfaßten Schriften.
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Ende der Widerrufsbelehrung.

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